Andy Trybuhl: Der Spezialist aus K?ln f?r den Ausgleich I

Die Pferde aus dem Kölner Stall von Trainer Andreas Trybuhl absolvieren ein erfolgreiches Derby-Meeting. Nach den beiden Siegen vom vergangenen Sonntag, als Florentiner und Longoria die Konkurrenten auf die Plätze verwiesen, war es sieben Tage später Weltträumer aus dem Stall CBD, der punktete. Und dies wie Florentiner in einem Ausgleich I!

Während dieser damals über 1200 Meter gewann, musste Weltträumer über die Meile heran und hinterließ dabei einen sehr überzeugenden Eindruck.

Der Hengst, überwiegend in Frankreich eingesetzt und somit ein eher seltener Gast auf den deutschen Bahnen, gewann unter dem französischen Jockey Jerome Lermyte nach einem Rennen aus dem Vordertreffen vor dem vom letzten Platz gekommenen Electric Roi und Obelix.

Keinen guten Tag hatte der favorisierte El Vettorio erwischt, denn er spielte zu keinem Zeitpunkt eine Rolle und endete im geschlagenen Feld.

Der Sieg in der einleitenden Prüfung (Video ansehen) am Hamburger Finaltag ging nach Iffezheim. Aber nicht, wie eigentlich gedacht, durch Molly Max in den Stall von Karen Haustein, sondern durch Mohandas in das Quartier von Werner Hefter. Der siebenjährige Hengst zog unter den vierfachen franzosischen Jockeychampion Dominique Boeuf auf den letzten zweihundert Metern unwiderstehlich an und gewann knapp vor Hashbrown, Molly Max und Integral.

Mit einem spannenden Ende klang der über 2800 Meter führende Ausgleich III aus, denn mit Saraab, Carion, Classic Fire und Just Galopp, die innen erst spät freie Bahn hatte, kämpften gleich vier Pferde um den Sieg.

Als Stärkster aus dem Quartett erwies sich der 252:10-Außenseiter Saraab, der Frederic Tylicki, Sohn des früheren Klassejockeys Andrzej Tylicki und derzeit Lehrling in England, den ersten Erfolg auf einer deutschen Rennbahn besorgte. Besitzer des von Pavel Vovcenko trainierten Saraab, dem die Umstellung auf die extrem weite Strecke bestens belang, ist der Stall 5-Stars, dem auch der Crack It’s Gino gehört. Hinter dem Stall 5-Stars stehen die in Bremen lebende Australierin Tonja Rogge, ihre Eltern sowie ihre Stiefeltern.

In der Neuauflage des Duells zwischen Longoria und Ozzia vom vergangenen Sonntag, das Longoria in Front gesehen hatte, behielt diesmal die von Andreas Wöhler trainierte Ozzia sicher die Oberhand und sorgte damit beim ersten Start im Handicap für eine gelungene Revanche. Beide Stuten hatten der 2400-Meter-Prüfung ihren Stempel aufgedrückt und machten die Entscheidung klar dem Rest aus.

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