Ancient Spirit: Zweimal Nummer Eins und kein Derby

Das sah mal gewaltig aus wie Ancient Spirit sich am Pfingstmontag im Kölner 33. Mehl-Mülhens-Rennen von der Konkurrenz lösen konnte (zum Video). Viereinhalb Längen betrug der Vorsprung gegen wahrlich nicht schlechte Gegner im Ziel, die Bezeichnung „eindrucksvoll“ ist vielleicht noch arg untertrieben, wenn man sich diese Leistung anschaut.

Und sie katapultierte Ancient Spirit an die Spitze von gleich zwei Ranglisten. Der Hengst aus dem Stall Ullmann ist die neue Nummer Eins der Inlands-Gewinnsummen-Rangliste des deutschen Turfs, hat jetzt 104.200 Euro verdient und ist der einzige „Sechsstellige“. Noor Al Hawa steht mit 190.833 Euro vorne, wenn man Inland und Ausland zusammenrechnet.

Und Ancient Spirit führt auch die GAG-Rangliste der Dreijährigen an. 97,5 Kilo war der Mehl-Mülhens-Sieg wert. Damit ist er die klare Nummer Eins der Dreijährigen vor Royal Youmzain (94 Kilo). Das Derby kommt für ihn aber nicht in Betracht. „Niemals“, so Trainer Jean-Pierre Carvalho, ob man eine Derby-Nachnennung möglicherweise auch in Betracht zieht.

Es soll als nächstes zum Prix Jean Prat gehen.

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