Der Preis der Holschbach Immobilien-Gruppe – Stuten Steher Cup, ein Listenrennen über 2200 Meter, das mit 22.500 Euro dotiert war, war das Highlight am Mittwoch beim vorletzten Renntag der Kölner Galoppsaison. Nach der Abmeldung der in Frankreich trainierten Jedi Princess kamen in der Black Type-Prüfung noch 14 Pferde an den Start.
Favorisiert war die von Henk Grewe am Platz trainierte Hachtseerin Taraja, die zu einer Eventualquote von 30:10 ins Rennen ging. Und die Lokalmatadorin bestimmte auch lange die Szenerie. Nachdem sie zunächst an dritter Stelle gelegen hatte, übernahm Bauyrzhan Murzabayev mit der Dreijährigen in der Gegenseite in äußerer Spur die Spitze, und schrägte dann vor Erreichen des Schlussbogens nach innen.
Dort führte die Favoritin, die im Einlauf dann von ihrem Jockey nach außen beordert wurde. doch wirklich absetzen konnte sich die Gruppesiegerin von den Gegnerinnen nie, und etwa Mitte der Zielgeraden war es Martin Seidl mit der zu jedem Zeitpunkt glänzend gehenden Amorella, der zur Stelle war. Die noch ungeschlagene Nathaniel-Tochter aus dem Besitz von TINK RACING, die mit einer Eventualquote von 68:10 das am drittstärksten gewettete Pferd war, ging nach vorne, und dort kam die Dreijährige aus dem Championstall von Markus Klug dann auch nicht mehr in Gefahr.
Die 195:10-Außenseiterin Conscious als Zweite machte das Ergebnis für den Heumarer Coach so richtig rund, Platz drei ging an Guiliana, Vierte wurde dann Taraja vor der Pantall-Stute Amaranthe. „Wir wollten einfach mal sehen, wie sie sich nach den beiden Siegen in der Maidenklasse auf dieser Ebene schlägt. Sie läuft jetzt noch im Grupperennen in Hannover“, so Markus Klug, dessen Schützling im Ziel einen Vorsprung von vier Längen hatte.












