Hauptrennen am Sonntag in ParisLongchamp war der Prix d’Harcourt, das über 2000 Meter führende Gruppe II-Rennen, das mit 130.000 Euro dotiert war. In Deutschland trainierte Pferde gehörten nicht zum zwölköpfigen Aufgebot für das erste französische Gruppe II-Rennen des Jahres, doch dafür kam der im Besitz von Dietrich von Boetticher stehende, von Andre Fabre trainierte Waldgeist an den Start.
Der Vierte aus dem letztjährigen Großen Preis von Bayern gab unter Pierre-Charles Boudot sein Saisondebüt, und ging mit einer Quote von 31:10 auch als Favorit ins Rennen. Eine Rolle, der er jedoch nicht gerecht werden konnte, denn am Ende sprang für den Galileo-Sohn nur der fünfte Platz heraus, und eine echte Siegchance hatte der Hengst nicht.
Ganz anders Air Pilot. Der von Ralph Beckett trainierte Oldie, der zuletzt bereits den Prix Exbury in Saint-Cloud gewonnen hatte, setzte sich unter Christophe Soumillon leicht mit eindreiviertel Längen Vorsprung durch, und verwies den Riesenaußenseiter Royal Julius auf den zweiten Platz vor Star Victory, der ebenfalls zu hoher Eventualquote ins Rennen gegangen war. 50:10 gab es auf den Sieg des neunjährigen Zamindar-Sohnes. Waldgeist war im Ziel etwa zweieinhalb Längen hinter dem Sieger.











