Mit einem ordentlichen dritten Platz startete am Dienstag in Saint-Cloud der von Andreas Löwe für das Gestüt Winterhauch trainierte Amaron (Foto) in die Saison. Der vierjährige Shamardal-Sohn trat auf weicher Bahn unter Maxime Guyon mit Höchstgewicht im Prix Edmond Blanc an, einem mit 80.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 1600 Meter.
Zu einer Quote von 65:10 ging der deutsche Gast dabei als dritter Favorit ins Rennen. Der von Andreas Wöhler für den Stall Route 66 trainierte King’s Hall stand dagegen unter Umberto Rispoli in einer Außenseiterrolle, auf ihn hätte es im Siegfall am PMU-Toto 340:10 gegeben.
Doch letztlich sollte keines der beiden deutschen Pferde gewinnen, denn der Sieg ging an den von Jean-Claude Rouget trainierten Seriensieger Silas Marner (37:10, Jean-Bernard Eyquem), der sein viertes Rennen en Suite gewann, und bei seinem ersten Gruppestart ebenfalls gleich erfolgreich war.
Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen war der spätere Sieger im Einlauf an der Außenseite nach vorne gegangen. Amaron, unterwegs Zweiter, versuchte innen von ihm anzugreifen, konnte den Rouget-Schützling aber nicht beeindrucken.
Auf den letzten 100 Metern musste Amaron dann auch noch den ganz außen an den Rails gut endenden Außenseiter Menardais (Pascal Bary/Stephane Pasquier) passieren lassen, der sogar noch bis zu einem Hals auf den Sieger auflief. Eineinviertel Länge zurück hatte Amaron den dritten Platz aber sicher, Vierter wurde der Wertheimer-Wallach Celebrissime.
King’s Hall kam in der Zielgeraden früh nicht weiter und landete schließlich auf dem neunten, und damit letzten Platz.
Ohne Möglichkeiten auf den Sieg war im Prix Right Royal, dem mit 52.000 Euro dotierten Listenrennen über 3100 Meter, der von Waldemar Hickst trainierte Ittlinger Lacateno (U.Rispoli). Der Green Tune-Sohn verdiente als Vierter aber noch Geld.










