Black Type-Prüfungen für Sprinter auf Gruppe-Ebene sind hierzulande Mangelware. Daher kommen die Veranstalter von Flitzerrennen für die Spitzengarnitur immer wieder in den Genuss, dass sich Gruppepferde in Listenrennen mit entsprechender Dotierung am Start versammeln. Kaum vorstellbar, dass so etwas in Steher- oder Meilerprüfungen passieren könnte. Am Freitag ist man in Köln in der glücklichen Lage, dass man dem Publikum im BHF Bank Herbst Preis über 1400 Meter zwei Gruppesieger und mehrere Kandidaten, die schon bewiesen haben, dass sie dieses Niveau im Tank haben, präsentieren kann. Amarillo ist einer von den beiden Gruppesiegern und vertritt zudem in Bestform sogar internationale Sprinter-Klasse.
Als sich die „Sport-Welt“ Mitte August mit Andrasch Starke am Kölner Friesenplatz zum Kaffee traf, war Deutschlands Vorzeige-Jockey bereits guter Dinge und fieberte seinem Comeback im Rennsattel entgegen. Gut einen Monat später gab es dann dann grünes Licht. Am Freitag wird er nicht nur Amarillo im Listenrennen, sondern auch fünf weitere Pferde reiten. Das heißt, Starke ist in sechs der sieben Rennen vertreten, nur im Amateurrennen fehlt sein Name natürlich.
Um 14.15 Uhr wird sich der 40-Jährige erstmals wieder in den Sattel schwingen. Sehr zur Freude des Kölner Publikums, das Andrasch Starke in den letzten Wochen immer wieder in Zivil im Weidenpescher Park sah. Den Anzug tauscht Starke im ersten Rennen gegen das Fährhofer Dress, denn seinen Comeback-Ritt wird er auf Peter Schiergens Invincible Spirit-Tochter Guavia absolvieren, die in der Zweijährigen-Konkurrenz nach ihrem zweiten Platz aus München mit sehr guten Chancen unterwegs sein sollte.











