Zahlreiche Gruppesieger hat er aus seinem Kölner Stall hervorgebracht. Man denke nur an Accento, Miss Tobacco, Martillo, oder an Proudwings, Proudance und einige andere mehr – Ralf Suerland (Foto) hat diese Pferde ganz nach oben geführt. Doch nun zieht sich der 56-jährige aus seinem Job zurück.
Der Bestand seines Kölner Stalles war zuletzt ziemlich zurückgegangen, aktuell stehen nur noch vier Pferde auf seiner Trainingsliste. Zuwenig, um wirtschaftlich erfolgreich arbeiten zu können.
‚Am 31. März habe ich meinen letzten Starter als Trainer, das wird Philander in Dortmund sein‘, berichtet Suerland. Noch nicht sicher ist, was die Zukunft bringt. ‚Es ist alles offen. Ich lasse das auf mich zukommen. Ich bin überhaupt nicht traurig, wie man vermuten könnte, sondern erleichtert, jetzt diese Entscheidung getroffen zu haben. Es geht nicht, dass man jeden Monat immer nur Geld dazugeben muss. Ich hatte das Glück, immer wieder sehr gute Pferde trainieren zu dürfen.‘
Zu wünschen wäre dem Coach ein erfolgreicher Abschluss, denn im Siegfalle würde Philander in Wambel für den 400. Karrieretreffer sorgen. Die Sport-Welt wird in Kürze ausführlicher über den Rückzug von Ralf Suerland aus dem Trainerjob berichten.












