Altano verhindert im Oleander-Rennen Tres Rock-Hattrick

Die komplette Elite der deutschen Extremsteher hatte sich am Sonntag in Berlin-Hoppegarten versammelt, wo mit dem 41. Oleander-Rennen (Gr.III, 3200 m, 55.000 Euro) das einzige Grupperennen für die ‚Cup-Pferde‘ in Deutschland anstand. Und Stall D’Angelos Crack Tres Rock Danon wollte dabei den Hattrick in diesem Rennen komplettieren.

Und der Hengst aus dem Stall von Waldemar Hickst war unter Alexander Pietsch unterwegs auch gleich in vorderer Linie auszumachen, gefolgt von seinem Trainingsgefährten Lacateno. Filip Minarik auf dem Vorjahreszweiten Earlsalsa war in der Gegenseite das Tempo aber nicht hoch genug, mit einem Vorstoß sorgte er auf dem Recke-Schützling für einige Positionsveränderungen.

In der langen Zielgerade hatte Earlsalsa zunächst guten Vorteil, doch dann packte Tres Rock Danon auch wieder an, innen hatte der Favorit Kings messenger (37:10, Jozef Bojko) aus dem Stall von Andreas Wöhler einen starken Moment.

Tres Rock Damon konnte Earlsalsa schließlich erreichen und passieren. Doch damit war die Angelegenheit noch nicht entschieden, denn an der Außenseite wurde nun die zweite Wöhler-Waffe, Altano, riesig schnell. Unter Rastislav Juracek flog der sechsjährige Wallach, der bereits im Vorjahr mit dem Sieg im St. Leger Italiano (Gr.III) in Mailand sein erstes Grupperennen gewann, heran, und kam kurz vor dem Ziel sogar noch sicher an Tres Rock Danon vorbei (Video ansehen).

Somit waren auf der Linie die beiden Höchstgewichte nach 3200 Metern eins-zwei. 75:10 gab es auf den Sieg von Altano (Foto), der bei 19 Starts nun neun Mal erfolgreich war.

‚Das war super. Es war mein erster Ritt für Andreas Wöhler und dann gleich ein Gruppesieg‘, freute sich Rastislav Juracek, der seit Anfang das Jahres am Championstall arbeitet, nach dem Rennen.

‚Wir hatten eigentlich schon eher mit Kings messenger gerechnet, aber Altano ist in der Arbeit immer ein mehr phlegmatischer Typ‘, erklärte Assistenztrainerin Christa Germann nach dem Rennen.

Wilhelm Giedt war mit dem Laufen von Tres Rock Danon durchaus zufrieden. ‚Das war schon besser als beim Saisondebüt in Frankreich. Die Ascot-Pläne halten wir weiter aufrecht‘, so Giedt.

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