Altano gibt am Sonntag Abschiedsvorstellung

Er gilt als das französische Pendant zum englischen St. Leger, der Prix Royal Oak über 3100 Meter, der mit 350.000 Euro dotiert ist und sich am kommenden Sonntag in Longchamp an drei Jahre und ältere Pferde richtet.

Aus deutscher Sicht besonders interessant ist in diesem Rennen der letzte Auftritt des Galileo-Sohnes Altano aus dem Stall von Andreas Wöhler. Im vergangenen Jahr krönte er seine Karriere mit dem Sieg im zur Gruppe I zählenden Prix du Cadran am Arc-Sonntag unter seinem ständigen Steuermann Eduardo Pedroza.

In diesem Jahr wäre er wiederum als Favorit angetreten, hätte er nicht auf dem Weg nach Paris einen kleinen Unfall gehabt und sich leicht verletzt. Diese Probleme sind nun ausgestanden.  

 „Er macht einen sehr guten Eindruck“, so Andreas Wöhler am Donnerstagmittag gegenüber der Sport-Welt. „Mir wäre natürlich der Cadran lieber gewesen, weil die Distanz noch weiter ist. Aber Altano hätte nach seinem Sieg im Cadran im Vorjahr sicherlich auch im Royal Oak besser ausgesehen, wenn er nicht angaloppiert worden wäre. Er hatte Glück, danach überhaupt seine Rennkarriere fortsetzen zu können. Wir sind jetzt wieder optimistisch. Aber im Feld sind natürlich sehr gute Pferde, und man braucht auch immer ein bisschen Glück mit dem Rennverlauf, den wir letztes Jahr nicht hatten. Mal schauen. Das ist sein letzter Start. Danach wird er – Wallach, der er ist – Reitpferd seiner Besitzerin.“

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