Alounak und das Abenteuer Breeders’ Cup

Am Samstag wird es für den von Waldemar Hickst für Darius Racing trainierten Alounak im Santa-Anita-Park ernst. Nach seinem tollen zweiten Platz im Canadian International, reiste der Camelot-Sohn erneut über den großen Teich. Dieses Mal allerdings nach Kalifornien.

Unter Clement Lecoeuvre bestreitet der Vierjährige dort den Breeders‘ Cup Turf (4.000.000 Dollar) über 2400 Meter. “Alounak ist bereits am Samstag gereist, es war ein sehr langer Trip, er war insgesamt über 16 Stunden unterwegs und am Tag darauf logischerweise sehr müde“, so Holger Faust über die Anreise. Doch wie Faust weiter zu verstehen gab, hat sich Alounak nun akklimatisiert. „Alounak frisst und trinkt gut, hat keine Temperatur bekommen. Stand heute geht es ihm gut.“

Viel gearbeitet hat der Camelot-Sohn zwischen seinen letzten beiden Starts nicht mehr. „Das Ziel war es ihn einfach nur bei guter Laune und Kondition zu halten, wobei wir auch schon beim nächsten Thema wären. Der wichtigste Faktor für ein gutes Laufen am Samstag ist, dass er die beiden Reisen Hin und zurück nach Toronto und nun nach L.A. gut wegsteckt. Wenn er seine Klasse im Rennen zur Hand hat, trauen wir ihm zu unter die erste Hälfte der 12 Starter zu laufen und hoffen darauf, dass es ein Platz unter den ersten vier werden kann.“ Die Gegner sieht Faust in den Favoriten. Da wäre zum einen Chad Browns Bricks and Mortar, aber auch die Europäer, Charlie Applebys Old Persian und der von Aidan O’Brien trainierte Anthony Van Dyck sind gefährlich.

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