Der zur Listenklasse bwin Sachsen-Preis zählt neben dem BBAG Auktionsrennen zu den absoluten Höhepunkten des Dresdener Turf-Jahres. Am Samstag kamen in dem mit 25.000 Euro dotieren 2000 Meter-Examen elf Pferde an den Start und mit Mark Johnstons Leaderene kam sogar eine Britin an den Ablauf, die in Newmarket zuletzt leicht gewann.
Doch weder die hochgehandelte Gaststute, die eingangs des Schlussbogen in Führung liegend von einem auf den anderen Moment völlig aus der Partie fiel und Letzte wurde, noch die ebenfalls als sehr chancenreich eingeschätzten Elora Princes aus dem Gestüt Röttgen und der Schlenderhaner Le Tourbillon drückten diesem Rennen ihren Stempel auf, sondern ein Außenseiter (Video ansehen)’>Zum Video).
Alberto Hawaii, der zuletzt Zweiter im Ausgleich II wurde, gewann – und das durchaus beeindruckend und in dieser Form völlig unerwartet. Ganz an der Außenseite kam der von Anna Schleusner-Fruhriep trainierte sechsjährige Lord of England-Sohn immer stärker auf und löste ich schließlich auf sechs Längen von der Konkurrenz. Überlegen lautete der Richterspruch. „Ich kann es gar nicht glauben“, tönte es für die Lautsprecheranlage.
Dahinter machte Königsadler, zuletzt Vierter im Ausgleich II hinter Techno Queen, das „krumme“ Ergebnis komplett. Der Schützling von Stefan Richter hielt unter Rene Piechulek Jean-Pierre Carvalhos Le Tourbillon sicher auf Abstand. Vierter wurde ebenfalls überraschend Niron, der eine ganz starke Vorstellung ablieferte. 245:10 zahlte der Sieg auf Alberto Hawaii, die Zweierwette zahlte 1387:10, die Dreierwette dementsprechend satte 16.886:10.













