‚Etwas Besseres haben wir zur Zeit nicht‘, meinte Trainergatte Hans-Hermann Schnakenberg, nachdem die immerhin schon zehnjährige Macanal-Tochter Allegan (Foto) in völlig souveräner Manier unter Oliver Schnakenberg die große Form des Jerusalemer Quartiers im Iffezheimer Jagdrennen (12.000 Euro, 4500 m) am Sonntag in Baden-Baden krönte.
Von zweiter Position aus verabschiedete sich die Vorjahresdritte überlegen von dem noch stark anziehenden Supervisor und dem vor einem Jahr hier erfolgreichen Rosenbrief. Für die Siegerin, die Gisela Schiergen züchtete, soll es nun in Meran weitergehen.
Ein großartiges Meeting erlebt Besitzertrainer Christian Peterschmitt. Denn nach den beiden Treffern am Mittwoch schnappte er sich mit Ibn Al Nature einen Steher-Ausgleich III nach hartem Kampf gegen Gold of Dubai, wobei sich Katar-Heimkehrer Marvin Suerland zum dritten Mal als Jockey auszeichnen konnte.
Im einleitenden Altersgewichtsrennen blieb der Kölner Coach Andreas Trybuhl seiner großen Form treu, als sich Night Prince (Andrasch Starke) leicht gegen König Concorde und Florentiner behauptete. ‚Das war ein verdienter Treffer‘, hieß es aus dem Umfeld des Mitfavoriten.
Denm fünften Treffer hintereinander landete Matthias Schwinns Alrescha, der sich unter Susanne Schwinn zur Quote von 41:10 im Ausgleich III sein zweites Rennen bei diesem Meeting und das fünfte hintereinander gewann.
In der Wettchance des Tages behauptete sich mit Narvik (Berit Weber) erneut ein Südwest-Pferd aus dem Stall von Manfred Weber gegen Rockfield Rose, Scandera und Diabolito. Die Viererwette bezahlte 68.869:10 Euro.
Mit Prince Vince aus dem Quartier von Werner Glanz aus München gab es im Ausgleich II über die Meile den Erfolg eines absoluten Bahnspezialisten, Daniele Porcu konzentrierte sich ganz auf die Innenseite und hatte alles locker im Griff.
Die Besten ihres Fachs waren bei diesem Meeting der Stall Molenhof und das Gestüt Röttgen (Besitzer), Elfi Schnakenberg (Trainer) und Andreas Suborics (Jockeys).
Interessant: Während in Deutschland 128.090 Euro im Grand Prix umgesetzt wurden, flossen über die PMU 429.327 Euro durch die Kassen.
Der Gesamtumsatz am Schlusstag betrug 736.783 Euro in zehn Rennen (2008 waren es bei neun Rennen 892.353 Euro gewesen), das ist in absoluten Zahlen ein Minus von 17 Prozent, im Schnitt pro Rennen von 25 Prozent.










