An den ersten Grasbahnrenntag 2020 wird er sich noch lange erinnern. Die Rede ist von Nachwuchsreiter Leon Wolff, der in Mülheim auf Caro Fuchs´ Ole Colonia in der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 2000 Meter) erst seinen sechsten Ritt im Rennsattel ausführte. Erinnern deshalb, weil er diesmal zum ersten Mal nach dem Rennen zur Siegerehrung schreiten durfte.
Nach einem cleveren Ritt, bei dem er mit seiner Partnerin zeitig das Kommando übernommen hatte, siegte der erst 16-jährige Reiter, der im April 2019 als einer der besten die Amateurprüfung abgelegt hatte, am Ende hauchdünn gegen den immer stärker werdenden Iniesta, der schon am 2. Weihnachtstag auf dem Raffelberg gepunktet hatte. Dritter wurde Medaillon, Rang vier, wichtig für die Viererwette, die in der genannten Reihenfolge genau einmal getroffen wurde, sicherte sich Red Dynamite (Zum Video).
Leon Wolff, der Ole Colonia auch aus dem morgendlichen Training kennt: „Eingangs der Zielgeraden haben ich schon gedacht, dass es gehen könnte. Aber als Lukas kam, hatte ich doch kurz Bedenken. Aber das Pferd hat mir sehr viel Vertrauen gegeben.“ Siegtrainerin Caro Fuchs war nicht vor Ort, hat das Rennen aber sicher aus Thailand, ihrem Urlaubsort, beim Abendessen live am Bildschirm mitverfolgt. Dort war es zum Zeitpunkt des Zieleinlaufs ziemlich genau 19.00 Uhr.












