Alanco auch im Harz: Seejagdrennen an Steintor-Galopper

Das Seejagdrennen war unbedingt das Highlight des zweiten Harzburger Renntages während des Meetings 2011 am Sonntag. Und es wurde zu einer Erfolgsgeschichte von Elfi Schnakenberg, deren Alanco am Ende unter Cevin Chan hauchdünn den Recke-Schützling Approved Force (F.X. Weißmeier) noch einfing.

Vor allem durch das Wasser war der Recke-Galopper unglaublich zügig gekommen und hatte unterwegs 20 Längen Vorsprung, doch Stall Steintors Alanco war nach bravouröser Aufholjagd vorne, als es zählte.

25:10 brachte der erneute Treffer von Alanco am Totalisator, bereits in Hamburg (Foto, innen) war er kurz vor dem Ziel nach vorne gekommen. Approved Force musste sich mit Platz zwei vor Gelon zufrieden geben. Die Dreierwette zahlte 186:10.

In einem engen Finish nach 2800 Metern im Ausgleich III setzte sich Pasewalker aus dem Quartier von Petra Gehm mit Dennis Schiergen im Sattel durch. Nach einem couragierten Ritt des jungen Reiters verwies er als 29:20-Chance Capitain Rodgers (Fr. M.Murke) sowie Laudera (E.Frank) auf die Plätze zwei und drei.

Das Rennen mit der Viererwette wurde Beute der favorisierten Alisetta (J.L.Silverio). Die 37:10-Chance behauptete sich in einem engen Finish gegenüber Fashion Tycoon (Fr.St.Hofer), Posidonas (Fr.R.Schumacher) und Kadeau de l’Est (V. Schulepov). Die Viererwette zahlte hier vom favorisierten Pferd aus 14.285:10.

Bei den Dreijährigen gab es am Sonntag in Bad Harzburg einen Erfolg für das Gestüt Fährhof zu verzeichnen. Maguas und Jiri Palik bestimmten für den Kölner Coach Peter Schiergen vom Start bis ins Ziel die Fahrt und der Fährhofer landete seinen ersten Treffer.

Doch es wurde ganz zum Schluss noch einmal mächtig eng, denn die 35:10-Chance Maguas wurde noch von der Favoritin Savannah Wind angegriffen. Doch Martin Seidl kam an der Innenseite etwas zu spät mit der Dzubasz-Lady. Dritte wurde hier Kitania (E.Frank).

Eine halbe Stunde zuvor hatte Seidl noch im Sprinter-Ausgleich für Stefan Richter mit Red Flower gewonnen, dieses Mal kam er zu spät.

Top-Amateur Dennis Schiergen war einmal mehr der Mann des Tages. Zunächst sprang er im Verkaufsrennen als Ersatz für Jozef Bojko ein und verwandelte den ‚Elfmeter‘ eiskalt, dann siegte er mit Pasewalker im Ausgleich III und gewann dann auch noch das letzte Rennen des Tages mit Nagileo.

Bei etwas Regen während des Renntages kam man nicht ganz an die Zahlen von 2010 heran, etwa 4500 Zuschauer waren auf der Bahn am ‚Weißen Stein‘ anwesend, der Umsatz betrug etwas über 160.000 Euro in neun Rennen.

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