An diese Saison wird sich Adrie de Vries wohl noch lange erinnern. Erst die Trennung vom Gestüt Schlenderhan, dann übernahm er am Asterblüte-Stall für den verletzten Andrasch Starke, ritt Sieger um Sieger und macht nun wieder Platz für den Champion, der vergangene Woche sein Comeback feierte.
Mit 90 Siegen ist dem Niederländer das Championat kaum noch zu nehmen. Sein schärfster Verfolger, der Belgier Stephen Hellyn, hat 22 Siege weniger auf dem Konto. Um seine Zukunft macht sich Adrie de Vries keine Sorgen. „Es war immer klar, dass ich wieder gehe, wenn Andrasch zurückkommt“, so de Vries. „Es war eine tolle Zeit.“
Und wie geht es weiter? Zunächst steht für Adrie de Vries über Winter der alljährliche Aufenthalt in Dubai an, doch er wird kommendes Jahr wieder zurück kommen. „Wenn ich wieder in Deutschland bin, könnte ich mir vorstellen als Freelancer zu arbeiten. Genaue Pläne gibt es aber noch keine“, so de Vries im „Sport-Welt-TV“-Interview.












