Aus Hoppegarten steht am Sonntag das Gastspiel von Molly Max (Foto, Filip Minarik) an, das den Düsseldorfer Renntag, der als „Henkel Friendship Day“ mit freiem Eintritt durchgeführt wird, als Winterfavorit ohne Zweifel adelt. Karen Haustein hat sich nicht ohne Grund für einen so frühen Start entschieden.
Dass ihr Schützling in bester Verfassung ist, darf als gesichert gelten. „Er hat über Winter noch ausgelegt. Vielleicht ist er noch nicht ganz bei einhundert Prozent, aber er wird gut laufen.“
Etwas abschreckend wirkt der Auftritt des Gastes aus Hoppegarten schon, denn es war ein schwieriges Unterfangen, diesen Preis der Dreijährigen quantitativ unter Dach und Fach zu bringen. Fünf Pferde sind es inzwischen geworden, normalerweise gibt es keine Opposition gegen Molly Max, obgleich Rolling Home ein steigerungsfähiger Hengst aus dem Wöhler-Quartier ist und Bahama Mama ein interessanter England-Import.
Letzere, eine im vergangenen Jahr bereits sehr fleissige Stute, läuft aber möglicherweise auf etwas zu langer Distanz.
Keineswegs einfach war auch eine entsprechende Beteiligung am Henkel Trial, dem Düsseldorfer Stutenpreis zu sichern. Was natürlich auch daran lag, dass im unmittelbaren Umfeld zwei ähnliche Rennen angeboten werden.
Sieben Ladies geben sich hier die Ehre. Es handelt sich um Bordeaux (Torsten Mundry), Flying Fantasy (Alessandro Schikora), Hashbrown (Wladimir Panov), die hochgehandelte Lucky Millionaire (Adrie de Vries), Scatina (Andreas Suborics), die frische Siegerin Mi Emma (Eduardo Pedroza)und Mystic Lips (Andreas Helfenbein).
Auch in Dresden gibt es am Sonntag (sieben) Galopprennen, darunter auch interessante Konkurrenzen für den Derby-Jahrgang.











