Die beiden in Deutschland gezogenen Pferde, die am Samstag in Randwick auf Top-Level an den Start kamen, zeigten beide sehr gute Leistungen.
So wurde nicht nur Sweet Thomas (siehe Extra-Text) im Sydney Cup Gruppe I-Vierter, sondern auch der vom Gestüt Görlsdorf gezogene Master of Wine, wurde in „seinem“ Rennen, den Queen Elizabeth Stakes (1.960.000 Australische Dollar) vierter. Der von Michael, Wayne und John Hawkes trainierte Maxios-Sohn lieferte sich mit Te Akau Shark und Melody Belle einen echten Krimi um den vierten Platz, konnte sich dabei, am Ende der 2000-Meter-Strecke knapp durchsetzen. Master of Wine gewann zuletzt vier Rennen in Serie, darunter auch auf Gruppe III-Ebene, nun gelang ihm also auch ein starkes Debüt auf Top-Level.
Derweil ging der Sieg in der Prüfung, die zuletzt dreimal in Serie von einer gewissen Winx gewonnen wurde, nach Großbritannien. Der fünfjährige Pivotal-Sohn Addeybb setzte sich in der Gruppe I-Prüfung durch. Trainiert von William Haggas blieb der Wallach auch bei seinem zweiten Start in down under auf Top-Level ungeschlagen. Dazu war unter Tom Marquand eine ganz starke Leistung nötig, denn er schlug die Co-Favoriten Verry Elleegant (Chris Waller/Nash Rawiller) und dem am Toto sogar leicht kürzer gestandenen Danon Premium, der eigens aus Japan für das Rennen eingeflogen wurde. Trainiert wird er von Mitsumasa Nakauchida, vor rund einem Jahr schlug er unter anderem eine gewisse Lys Gracieux, die letzte Cox Plate-Siegerin.
Umso höher die Leistung von Addeyb zu bewerten. Für den englischen Treffer gab es 4,3:1.












