Bestes Handicap des Tages war am Samstag auf dem Mülheimer Raffelberg ein Ausgleich II über 2000 Meter. Sechs Pferde kamen in dem Ausgleich, der mit 10.000 Euro dotiert war, an den Start.
Favorisiert war der von Marian Falk Weißmeier für Panz Racing trainierte Bahnspezialist Employer. Der siebenjährige Camelot-Sohn der unter Andrasch Starke als 3,8:1-Chance ins Rennen ging, stand 3,8:1 am Totalisator, als das Feld auf die Reise ging. Im Siegfall hätte der Wallach für den 100. Trainersieg seines Betreuers sorgen können.
Und es sah im Finish auch lange danach aus, dass das gelingen könnte. Doch am Ende musste sich der Lokalmatador mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Denn noch besser als er konnte es der von Janina Reese trainierte Adaris. Der Maxios-Sohn, der aktuell in der Form seines Lebens ist, hatte unter Martin Seidl am Ende soviel Schwung, dass er noch zu einem sicheren Sieg kam, und Employer und den lange führenden Manganelli (Andreas Wöhler/Adrie de Vries) auf die Plätze zwei und drei verwies.
„Es hätte ruhig ein wenig schneller sein können wir uns, ich hab lang gewartet, und ihn erst dreihundert Meter vor dem Ziel eingesetzt. Dann hat er seinen turn of foot gezeigt. Ich denke, so wie er heute gewonnen hat, kann er ein Rennen in dieser Kategorie noch einmal gewinnen“, so Siegjockey Martin Seidl nach dem Rennen.













