Ein kleines aber formstarkes Feld mit Gästen aus dem hohen Norden der Republik und ganz tief aus dem Süden trifft sich am Sonntag in Magdeburg im Ausgleich II. Ach Was aus dem Münchener Stall von Wolfgang Figge versucht dabei genau wie Ocean Tiger aus dem Stall von Toni Potters ein Magdeburger Jahresdouble zu landen. Der Unterschied zwischen den beiden ist nur, dass Ach Was Ende Mai am selben Tag, als Ocean Tiger im Herrenkrug im Ausgleich IV zum Zuge kam, das Hauptereignis des Tages, einen Ausgleich II gewann.
Ocean Tiger (Foto) hat sich mit der tollen Stallform von Toni Potters, der seitdem er am Jörgensen-Stall übernommen hat fast alle Kandidaten aus diesem Quartier um etliche Kilos verbessert hat, im Rücken peu a peu nach oben in die zweitbeste Handicap-Klasse gedient. Zuletzt in Bad Doberan hat er bei seinem vierten Platz gezeigt, dass er nach seinem Ausgleich III-Sieg von Mitte Juni in Köln auch mit der besseren Konkurrenz im Handicap II umgehen kann. Ach Was zeigte nach seinem Hamburger „Ausrutscher“ im Ausgleich III mit zuletzt zwei zweiten Plätzen, dass er erneut zum Sieg steht. Den Beiden am ehesten einen Strich durch die Rechnung machen könnte der Vovcenko-Schützling Black Cool Cat.
In Bad Doberan unterlag er bei seinem letzten Auftritt nur knapp mit Nase und scheint sich nach einem schwächeren Start in die Saison wieder voll gefunden haben. Außerdem sollte ihm die Sprint-Distanz von 1200 Metern entgegen kommen. Der treue Kepler hat sich nach seiner letztjährigen sommerlichen Siegesserie gefunden, was er kürzlich mit einem dritten Platz in Hoppegarten über 1200 Meter unterstrich. Salzenforst und Ciel de Loire kommen mit ihrer Form erst in zweiter Linie in Betracht, aber sind als Vertreter der Formställe von Roland Dzubasz und Claudia Barsig nicht zu unterschätzen. Mehr zum Renntag in Magdeburg in der nächsten „Sport-Welt“, die am Freitag erscheint.












