18.000 Zuschauer in Baden-Baden und an den Fernsehgeräten bei Sky Sport News HD wurden am Sonntag Zeuge einer unglaublichen Vorstellung von Charlie Applebys Ghaiyyath im 147. Longines Grosser Preis von Baden (zum Video)! Der vierjährige Dubawi-Sohn deklassierte die komplette Konkurrenz im Gruppe I-Highlight der Großen Woche. Von der Spitze aus legte er unter William Buick eine Gala hin. Spielerisch leicht legte der Galopper aus dem Besitz von Godolphin an der Spitze immer weiter zu und sorgte für einen der überlegensten Siege, die es im Grand Prix je gab.
Unterwegs war er immer ein-zwei Längen vor dem Feld postiert, und während die acht Reiter der acht Gegner nach und nach die Arbeit begannen, konnte Ghaiyyath unter William Buick vorne immer weiter zulegen. Stets in bestechender Haltung agierend baute er seinen Vorsprung immer weiter aus, am Ende hatte er als hochüberlegener Sieger unglaubliche vierzehn Längen Vorsprung!
In diesem Fall trafen alle anderen Teilnehmer des mit 250.000 Euro dotierten Rennens auf einen unschlagbaren Gegner, der sich als nächstes Wohl im Prix l’Arc de Triomphe messen wird. „Er ist ein absolutes Monster“, so William Buick nach dem Rennen über seinen Partner, der bei seinem siebten Lebensstart den fünften Sieg feierte, den ersten auf Top-Level.
„Er ist ein Typ für 2400 Meter,und hier als frisches Pferd an den Start gekommen. Er war ein bisschen heiß vor dem Rennen, aber das kennen wir von ihm. Ich hätte mir Sorgen gemacht, wenn er es nicht gewesen wäre. William hat ihm an der Spitze ein super Rennen serviert. Ob wir es jetzt im Arc versuchen, entscheidet sich in den nächsten Tagen, wenn ich mit dem Besitzer telefoniert habe“, so Charlie Appleby nach dem Rennen.
Eine sehr gute Vorstellung lieferte Henk Grewes Donjah ab, die sich am Ende mit dem zweiten Rang bestens aus der Affäre zog. Sie konnte sich in der Geraden aus dem Hintertreffen immer weiter verbessern und blieb damit auch vor Derbysieger Laccario (Andreas Wöhler), der unter Eduardo Pedroza versuchte Anschluss an den Führenden zu halten. An der Außenseite war er lange an zweiter Stelle zu sehen, doch dann kam die Teofilo-Tochter aus dem Besitz von Darius Racing noch vorbei. Gut aus der Affäre zog sich Colomano (Markus Klug), der seinen Stallgefährten Accon auf Platz Fünf verwies, die dritte Waffe von Markus Klug Akribie wurde Sechste. Im geschlagenen Feld landeten Amiro (Michael Figge), Ashrun (Andreas Wöhler) und Communique (Mark Johnston).












