Mit seinem Sieg im Iffezheimer Zukunfts-Rennen (Gruppe III) im vergangenen Jahr und dem zweiten Platz beim Saisondebüt im Frühjahrspreis des Bankhauses Metzler in Frankfurt, ebenfalls auf Gruppe III-Parkett, hat sich der von Waldemar Hickst trainierte Abendwind (Foto) längst in der Spitzengruppe der deutschen Dreijährigen etabliert.
Der zweite Platz aus Frankfurt zum derzeitigen Derbyfavoriten Sea The Moon gewinnt zudem an Wert, wenn man berücksichtigt, dass die 2000 Meter, die in Niederrad gefordert wurden, wohl schon die Grenze seines Stehvermögens überschreiten.
Somit ist der im Besitz von Gisela Remmert stehende Hengst auf der Meilendistanz, über die er am Samstag im Prix Paul de Moussac in Chantilly antritt, sicher stark zu beachten. In der mit 80.000 Euro dotierten Gruppe III-Prüfung kommt Abendwind erstmals in seiner Karriere im Ausland an den Start und trifft dabei auf vier Gegner (Zum Langzeitmarkt).
Das höchste Valeur aus diesem Quartett besitzt der von Freddy Head für Sheikh Abdullah Bin Khalifa Al Thani trainierte Charm Spirit, der bei seinem letzten Start guter Fünfter in den 2.000 Guineas in Newmarket war, und zuvor im Prix Djebel knapp gegen den Aga Khan-Hengst Kiram zum Zuge kam.
Weitere interessante Pferde unter den Gegnern von Abendwind, der erstmals von Umberto Rispoli geritten wird, sind der von Andre Fabre trainierte Godolphin-Hengst Army Bulletin, Zweiter im Prix de Guiche (Gr.III) über 1800 Meter, und der im Besitz von Cecil Motschmann stehende Shirocco-Sohn Chameur, der gerade auf Listenebene den Prix de Pontarme in Saint-Cloud gewann.
Ebenfalls erwähnt werden muss Jean-Claude Rougets Salai, zuletzt Achter in der Poule d’Essai des Poulains, davor aber Bezwinger von Army Bulletin im Prix Omnium II, einem Listenrennen in Saint-Cloud.










