Wenn der Wettergott ein Einsehen hat und es nicht noch zu einer kurzfristigen Absage kommt (am Samstagmorgen fällt die Entscheidung), dann erwartet das Publikum am Sonntag in Bremen noch einmal bester Sport beim Gras-Finale. Im Bremer Sprint-Cup über 1200 Meter wird der Nachfolger von Alaska River gesucht. Auf einem sehr guten zweiten Platz landete damals Stall Undosas Key to Pleasure, den Mario Hofer seit Jahren auf Top-Level halten kann.
Unter Andreas Helfenbein ist der eisenharte Achtjährige auch diesmal engagiert. Und der Spezialist für weiches bis schweres Geläuf brachte sich mit einem ausgezeichneten dritten Rang im Badener Sprint-Cup auf Gruppe-Ebene wieder in Erinnerung. Nur knapp hinter ihm landete in Iffezheim der von Christian Sprengel vorbereitete Aturo (nun mit Filip Minarik).
Das klar zu schlagende Pferd dürfte allerdings der von Peter Rau vorbereitete Abbadjinn (Foto, Terry Hellier) sein, der in Deutschland auf derartigen Distanzen keinen Konkurrenten zu fürchten hat und neben seinen Platzierungen zu Overdose fast nur gewonnen hat.
König Speed (Lennart Hammer-Hansen) aus dem Quartier von Axel Kleinkorres ist in dieser Gesellschaft stets ein Faktor. Schwer sieht es auf dieser Ebene für Jasmin blanche, König Shuttle, Pareia, Signum, den zuletzt in Frankreich enttäuschenden Starpix und die allerdings im Handicap gut gelaufene Torana aus, doch gerade bei Sprinter kann es mitunter schnelle Leistungssprünge geben.
Bei Owentuo (Andrasch Starke) stört die Pause seit April. Einziger Gast ist der Tscheche Starfighter, der in dem tollen 13er-feld aber einen schweren Stand haben sollte.











