Mit einer hohen bzw. einer sehr hohen Marke bedachte der Handicapper die beiden großen Sieger des vergangenen Wochenendes. In Berlin hatte Technokrat sich sicher gegen den nicht durchziehenden Waldpark zu seinem ersten Listensieg gekämpft, während in Krefeld Chopin nicht in derselben Gruppe III-Liga wie seine Gegner spielte.
Der dreijährige Sieger des Dr. Busch-Memorials hatte die von Global Bang angeführte Konkurrenz mit acht und mehr Längen Vorsprung abgecantert. Die dafür erhaltene Einschätzung in Höhe von 98 Kilogramm Generalausgleich-Gewicht (GAG) erscheint dennoch recht hoch. In Graditz dürften die Korken ob des Stallion-Ratings unter der Woche jedenfalls ein zweites Mal geknallt haben.
Gönnen darf man es Hans Wirth und seiner Mannschaft ganz sicher, wie auch der Hoppegartener Listen-Treffer für den Stall Grafenberg von der deutschen Rennsport-Community freudig aufgenommen worden sein dürfte. Schließlich ist Besitzer Albrecht Woeste als deutscher Rennsport-Chef dankbarer Weise hoch engagiert und in ganz schweren Zeiten maximal erfolgreich.
Sein Technokrat scheiterte im Oktober 2011 beim Handicap-Debut im Ausgleich 4 an Taka Angel, die am Mittwoch in Köln als Dritte noch eine Dreierwetten-Quote in derselben Klasse explodieren ließ. Nachdem Technokrat beim Jahresdebut in Köln noch viel Pech hatte, entschädigte er sich am Sonntag eindrucksvoll und darf mit einem GAG von 93,5 Kilogramm nun in die Gruppeklasse aufsteigen.
Von einem Sieg dort darf jetzt auch der Direktoriums Chef träumen, der natürlich nach Berlin gekommen war, um seinen fünfjährigen Hengst anzufeuern: „Toll, dass es mit seinem ersten Black Type-Sieg geklappt hat. Nun wollen wir mal sehen, wie er sich auf Gruppe-Level schlagen wird. Ein Gruppesieg ist unser großes Ziel mit ihm in diesem Jahr.“
Er könnte Mitte Mai auf Gruppe 2-Niveau in Baden-Baden starten und dort auf den Jahresdebutanten Novellist treffen. Der Gruppe I-Sieger ist im Langzeitmarkt auf RaceBets.com bei 22:10 Favorit, während es auf Technokrat aktuell 75:10 gäbe. Als Gast kommt der Engländer Farraaj in Frage, der 60:10 steht und am Freitagnachmittag in der Gruppe II Sandown Mile läuft. (Zum Langzeitmarkt)
Chopin könnte im Bavarian Classic und oder in der Union antreten, für die er bei 30:10 respektive 50:10 favorisiert wird. Seine Krefelder Gala katapultierte ihn auch an die Spitze des Derby-Marktes, den er nun bei 100:10 anführt. (Zum Langzeitmarkt)













