Am Freitagnachmittag stand die Verhandlung vor dem Ordnungsausschuss des Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V im Falle des mehrfachen Amateur-Champions der Hindernisreiter Oliver Schnakenberg an. Nichtwahrnehmung der Gewinnchancen wurden Schnakenberg beim Ritt auf Borgo vorgeworfen, der am 20. März in einem Jagdrennen in Krefeld Platz fünf belegt hatte.
Dem Sohn von Trainerin Elfi Schnakenberg wurde in der Samt- und Seidestadt umgehend nach dem Rennen die Lizenz von der Rennleitung entzogen und sie schaltete zudem den Ordnungsausschuss ein.
Das Ergebnis der Verhandlung am Freitag war für Oliver Schnakenberg bitter. Denn für ganze acht Monate wurde ihm die Reitlizenz entzogen, also bleibt er bis 19. November 2011 „an den Zaun gestellt“.
Den Argumentationen des Reiters konnte der Ordnungsausschuss nicht folgen. In besagtem Krefelder Jagdrennen hatte Schnakenberg auf dem Pferd Borgo bereits am zweiten Sprung etwa 100 Meter Rückstand auf den Vorletzten.










