Das Sieglosenrennen für die älteren Pferde über 1700 Meter, in dem 13 Pferde an den Start kamen, war am Samstag in Düsseldorf eine offene Angelegenheit. Favorisiert war die von Sascha Smrczek trainierte Manaia, doch reichte es für diese nur zum vierten Platz.
Der Sieg ging dagegen an ein Pferd, das aus einer überlangen Pause kam. Das war die von Adnreas Wöhler trainierte, und auch im Besitz des Rennstalls Wöhler stehende Lassair. Die von Isfahan stammende Halbschwester des Ausgleich I-Siegers Lacento hatte zuvor erst ein Rennen bestritten, war dabei zweijährig in einem Dortmunder Auktionsrennen unplatziert. Doch das Comeback nach einer Pause von 581 Tagen konnte sich sehen lassen.
Denn unter Stalljockey Eduardo Pedroza kam die Isfahan-Tochter als 5,8:1-Chance zu einem leichten Sieg, verwies dabei New Day (Axel Kleinkorres/Jozef Bojko) und Saba Storm (Dr.Andreas Bolte/Bauyrzhan Murzabayev) auf die Plätze zwei und drei. „Die Arbeitsleistungen waren schon gut, aber die Pause war natürlich das Fragezeichen“, so Siegreiter Eduardo Pedroza, der wie Trainer Andreas Wöhler zu seinem zweiten Tagestreffer kam.












