55.000 Euro der H?chstpreis am zweiten Auktions-Tag

Der zweite Tag der BBAG Herbst-Auktion ließ eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vortag erkennen, wobei sich der Nachtragskatalog als überaus positiv erwies. Den Höchstpreis des Tages und der gesamten Auktion erreichte mit 55.000 Euro die von Dr. Klaus Schulte angebotene Katalognummer 325, für die die italienische Racing Factory SNC als Käufer zeichnet.

Der junge Hengst ist ein Sohn des so toll eingeschlagenen Nachwuchsbeschälers und Danehill-Sohnes Oratorio aus der mehrfachen Listensiegerin Freedom, die ihrerseits als Enkelin der Mill Reef-Stute Nemesia interessiert welche als Dreiviertelschwester zu Dashing Blades Vater Elegant Air empfohlen ist.

38.000 Euro kostete die BBA Germany die Lotnummer 322, eine Jährlingsstute von dem Danzig-Sohn Ad Valorem aus der listenplatzierten Belmez-Tochter Annaletta. Diese ist eine Tochter der Prince Ippi-Stute A Priori als Vollschwester der Diana-Siegerin und einflussreichen Muterstute Anna Paola, wobei die jüngsten Gruppesieger aus dieser Linie der Top-Sprinter Smooth Operator und die diesjährige Prix d’Aumale-Gewinnerin Middle Club sind.

Bei 30.000 Euro fiel der Hammer für die Lotnummer 318, für die Thomas Gehrig im Kundenauftrag das letzte Gebot hatte. Die Jährlingsstute von Marju wurde aus einer rechten Schwester des Champion-Stehers und mehrfachen Gruppe I-Siegers Classic Cliche gezogen und interessiert zudem als Dreiviertelschwester der Aston Upthorpe Yokshire Oaks-Siegerin und stark profilierten Mutterstute Mi Emma.

Die Pferde im Nachtragskatalog konnten fast durchweg aktuelle Referenzen vorweisen und teilweise sehr gute Pedigrees was sich dann auch bezahlt machte. Geschäftsführerin Carola Ortlieb konstatierte dann auch erleichtert: „Wir sind zufrieden mit diesem Ergebnis heute und insgesamt. Der Nachtragskatalog hat sich als überaus positiv erwiesen. Wir haben 83% der Pferde verkauft, das ist mehr als im Vorjahr.

Klar im unteren Marktsegment auch für kleine Preise, aber gute Pferde mit guten Pedigrees haben auch gutes Geld gebracht.“ Der Gesamtumsatz beläuft sich mit 1.390.000 Euro auf knapp 1,4 Millionen gegenüber den 1,5 Millionen Euro aus dem Vorjahr.

Dabei gilt es zu bedenken, dass der Katalog in diesem Jahr weniger Pferde enthielt und zudem noch viele Lots zurückgezogen wurden. Der Durchschnittspreis erreichte 6.017 Euro (6.117 Euro) und der Median steht bei 5.800 Euro (5.900 Euro).

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