50.000 Euro Toto-Umsatz und das Sieggeld an Peter Heugl

Am Pfingstmontag fand in München erstmals der sogenannte „Highroller Challenge“ statt, ein von Buchmacher Simon Springer ins Leben gerufener Wettbewerb, um den Umsatz in den deutschen Toto zu stärken.

Die Regeln waren einfach: wer den meisten Umsatz in den Riemer Toto schafft, erhält von Springer 10.000 Euro in bar! Zu Beginn des Wettbewerbes musste man 2.500 in Jetons wechseln, in den ersten vier Rennen war ein Mindesteinsatz von 400 Euro Pflicht. Nach vier Rennen bestand die Möglichkeit, noch einmal 1.500 Euro nachzukaufen.

Und die Premiere des Wettbewerbes kann als voller Erfolg bezeichnet werden. Während sich der Veranstalter bei der Teilnehmerzahl, am Ende waren es aufgrund von zwei kurzfristigen Nichtstartern sieben, sicher etwas mehr erhofft hätte, konnte sich der Umsatz mit 50.000 Euro mehr als sehen lassen.

„Wir sind mit der ersten Runde sehr zufrieden und haben durch diese Aktion einen tollen Gesamtumsatz auf die Beine gestellt“, erläuterte Willi Zwingmann, Chef der Springer-Internetplattform oneXtwo.com, gegenüber GaloppOnline.de. „Natürlich wären mehr Teilnehmer wünschenswert gewesen, aber fürs Erste geht das schon in Ordnung. Wir werden einige Anregungen von Mitspielern in Betracht ziehen, vielleicht etwas an den Modalitäten ändern und dann zum Dallmayr-Preis versuchen eine zweite Runde auf die Beine zu stellen.“

Das Rennen um die 10.000 Euro blieb bis zum letzten Rennen spannend. In einem Wimpernschlagfinale setzte sich die Firma Springer vor RaceBets.com durch. Springer spendete seinen Gewinn an Peter Heugl, was die Sache doppelt rund machte.

Mit einem Umsatzplus von 32% gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Rennbahn Riem eines der bisher besten Ergebnisse aller Veranstalter im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr. Simon Springer setzte mit der Aktion zudem erneut ein Zeichen, dass die Buchmacher verstärkt an einer positiven Zusammenarbeit mit dem deutschen Galopprennsport interessiert sind.

In den letzten Wochen kam deutlich Bewegung in die Szene, Buchmacher Albers verlangte während der Großen Woche ein Aufgeld von 5% auf alle Buchmacherwetten, um die Leute auf Totowetten zu leiten.

Auch die Internetplattformen Jaxx.com, pferdewetten.de, RaceBets.com und OneXtwo.com setzten zum Frühjahrsmeeting ein positives Signal und stellten allesamt die Toto-Wette in ihren Wettscheinen als Voreinstellung ein.

Bleibt zu hoffen, dass die Buchmacher die Zeichen der Zeit erkannt haben und die Zusammenarbeit mit dem Rennsport weiter intensivieren. Beiden Seiten sollte mittlerweile klar sein, dass es nur miteinander geht.

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