Am Mittwochmorgen wurden die Journalisten aus der ganzen Turf-Welt Zeugen eines ganz besonderen Schauspiels. Beim traditionellen Godolphin-Frühstück wenige Tage vor dem Dubai World Cup präsentierten sich vor den Medien die Hoffnungsträger der blauen Erfolgsflotte. 47 Kandidaten zeigten sich bei der Arbeit.
Racing Manager Simon Crisford gab seine Kurz-Kommentare zu den Scheich-Trümpfen ab. Kurz vor dem Finale der Seven Stars-Competition war das Interesse natürlich besonders groß, zumal auch Trainer Saeed bin Suroor sowie die beiden Jockey Frankie Dettori und Kerrin Mc Evoy bei der anschließenden Pressekonferenz Rede und Antwort standen.
Auch wenn Winterkönigin Shane fehlte, gab es aus deutscher Sicht einige interessente Details. So stellte sich mit dem Dreijährigen Gongidas (Big Shuffle-Gonfalon) ein rechter Bruder von Gonfilia und Halbbruder Gonbardas vor. ‚Ein netter Hengst mit einigem Speed‘, meinte Crisford zu dem Hengst.
Besonders spannend wurde es bei Spring City (Monsun-Spirit of Eagles). Der noch ungeprüfte, dreijährige Bruder von Sabiango und Silvano scheint ein Hochkaräter zu werden. Crisford: ‚Ein sehr interessanter Hengst, er sehr gut galoppiert.‘
Lanfranco Dettori ging später noch weiter, als er auf die Frage nach einem Derby-Pferd in diesem Jahr, ein Pferd mit deutschem Hintergrund nannte, Eastern Anthem (Singspiel-Kazzia) und somit den ersten Nachkommen der English 1000 Guineas und Oaks sowie Flower Bowl International-Siegerin aus der Grünewald-Zucht. Der Hengst imponierte bereits bei seinem Debut im Oktober in Nottingham.
Neu im Team Godolphins ist Formal Decree aus der Zucht des Gestüts Olympia, der bisher für einen Sohn Sheikh Mohammeds startete und zwei seiner drei Carnival-Rennen gewann, am Samstag das Dubai Duty Free bestreitet.
‚Er hatte einen tollen Winter. Jetzt muss er einen großen Sprung bewältigen, aber er präsentiert sich gut und ist ein aufstrebendes Pferd‘, erklärte Trainer Saeed bin Suroor.












