Während Albert Steigenbergers Vianello knapp am ersten Deutschland-Sieg im Ausland 2011 vorbeischrammte, gewannen am ersten Montag des neuen Jahres gleich vier Ex-Deutsche. Dabei siegte mit Royal Pepper (Foto) ein Pferd, das ehemals im Besitz des Stalles Steigenberger stand.
Der mittlerweile sechsjährige Royal Applause-Sohn aus der Zucht des Gestüts Ittlingen schraubte seine Gewinnsumme bei einem Sieg in der Verkaufsklasse über 2400 Meter auf über 70.000 Euro, zahlte am Deauville-Toto 67:10.
Während Royal Pepper der einzige Sieger aus deutscher Zucht in Frankreich blieb, zeigte auch der Ransom O’War-Sohn Caerleon Wind in einem mit 50.000 Euro dotierten 16-Pferde-Rennen als Zweiter eine starke Leistung.
Unter Stephane Pasquier schraubte der Fünfjährige seine Gewinnsumme auf über 100.000 Euro, zahlte auf Platz 30:10. Mit Aden Gulf (Dritter) und Escagort (Zweiter) landeten zwei weitere Ex-Deutsche in der Platzierung in Deauville.
In England, Irland und Schottland gab es ebenfalls Erfolge Ex-Deutscher. In Hereford siegte der fünfjährige Black Sam Bellamy-Sohn Spanish Treasure als 45:10-Chance über Hindernisse, während der achtjährige Big Shuffle-Sohn Wind Shuffle in Ayr über Sprünge seinen zweiten Sieg in Folge feierte.
Der fürstlich gezogene Fasolo, ein Schlenderhaner Monsun-Sohn aus der Flashing Green, gewann in Irland ein Bumper-Rennen, ein Flachrennen für Hindernispferde. Der fünfjährige Fasolo, der 40:10 bezahlte, absolvierte erst seinen zweiten Start überhaupt, war beim Debut Zweiter geworden.












