340:10-Au?enseiter Certerach schockt Favorit Cavalryman

Mit einem Paukenschlag endete der mit einer Millionen Dollar dotierte Gold Cup (Gruppe II) über die Steherdistanz von langen 3200 Metern auf der Grasbahn. Nach einem Rennen, das in der Frühphase von vielen Führungswechseln bestimmt war, setzte sich der von Michael Halford trainierte 340:10-Außenseiter Certerach gegen die Godolphin-Hoffnung Cavalryman (Foto) durch. Andreas Wöhlers Seismos hatte dagegen wie schon im Vorjahr keine Möglichkeiten.

Unter Jockey Jamie Spencer war der spätere Sieger im Einlauf direkt zur Stelle und übernahm die Kontrolle über das Rennen. Aus dem hinteren Teil des Feldes kam der Halling-Sohn gleich auf freie Bahn und stellte die Weichen somit auf ‚Sieg‘.

Anders die Situation beim Favoriten Cavalryman (Saeed Bin Suroor/Silvestre de Sousa), der nicht gleich frei kam, dafür aber 100 Meter vor dem Ziel noch riesigen Speed entwickelte und Certerach noch einmal gefährlich nahe kam. Für diesen stand der Zielpfosten am Ende des Weges aber genau richtig. Am Ende überstand er auch die Überprüfung durch die Stewards Dritter wurde Mike de Kocks Star Empire (Christophe Soumillon).

‚Ich war gar nicht sicher, ob wir gewonnen haben, aber ich hörte den Kommentator und habe ihm geglaubt. Certerach ist ein großartiges Pferd‘, so Jamie Spencer gegenüber GaloppOnline.de. Auch Quartier von Cavalryman war man nicht unzufrieden. ‚Der Rennverlauf war nicht ganz glücklich, aber er hat alles versucht und ist ein großes Rennen gelaufen‘, so Saeed Bin Suroor.

Für Seismos (Andrea Atzeni), der das letzte Mal unter der Regie von Andreas Wöhler an den Start kam, gab es nichts zu holen. Am Ende reichte es nur zu Rang zehn. Ebenfalls ohne Möglichkeiten war der von Nicolas Clement für Winfried Engelbrecht-Bresges vorbereitete Now We Can (Thierry Thulliez), der am Ende auf Rang zwölf landete. Immerhin konnte Seismos die Partie gegen den einen Rang schlechter platzierten Joshua Tree, der den Dalakhani-Sohn in den Canadian International Stakes besiegte, drehen.

‚Seismos ist gar nicht mal schlecht gelaufen‘, so Holger Faust gegenüber GaloppOnline.de. ‚Er wird nun zu Marco Botti ins Training gehen. Weitere Ziele gibt es aber noch nicht.‘ Andreas Wöhler sagte dazu: ‚Es hätte ihm wahrscheinlich geholfen, wenn er etwas frühe gebracht worden wäre. er braucht einige Zeit um auf Touren zu kommen. Andrea Atzeni sagte mir, dass er ein gutes Rennen gelaufen ist.‘

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