29 Jahre nach Daun – Röttgen-Sieg im Prix Prince Rose

Der Prix Prince Rose war zu Zeiten, als es dem belgischen Rennsport noch deutlich besser ging, ein hochdotiertes, prestigeträchtiges Rennen. Auch deutsche Pferde siegten in dem Highlight in Ostende. Heutzutage geht es in dieser Prüfung nicht mehr um so viel Geld, aber es ist immer noch das bedeutendste Rennen für die Vollblüter im Nachbarland.

1985, als es noch um viel Geld ging, siegte der Röttgener Daun. Und am Montag startete auf dem Hippodrome Wellington in dem belgischen Seebad wieder ein Pferd aus der Heumarer Zuchtstätte.

Dabei handelte es sich um die Shirocco-Tochter Nashita (Foto) aus dem Stall von Markus Klug, die unter Andreas Helfenbein im Feld von neun Pferden in der mit 16.000 Euro dotierten 2100 Meter-Prüfung als klare Favoritin ins Rennen gegangen war.

17:10 notierte die Stute am Totalisator, als sich die Boxen öffneten. Zwar sah man Nashita gleich im Vordertreffen, doch ließ sich die Stute von ihrem Jockey ganz schön bitten.

In der Zielgeraden brachte Andreas Helfenbeim sie dann in der Bahnmitte, und dort kam sie dann doch noch zu einem ganz leichten Erfolg. Dreieinhalb Längen Vorteil hatte die Stute auf der Linie vor dem Zweitplatzierten. das war der früher von waldemar Hickst, bzw. Ralf Rohne trainierte Lezar. Dritter wurde mit Flying Star ebenfalls ein früher in Deutschland beheimatetes Pferd.

Nashita war das erste in Deutschland trainierte Pferd, das in dieser Saison in Ostende an den Start kam. Markus Klug und das Gestüt Röttgen stellten in Ostende im vergangenen Jahr mit Angreifer bereits einen Sieger.

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