28. Preis der Deutschen Einheit geht an Va Bank

Zum 28. Mal wurde am Mittwoch in Berlin-Hoppegarten der Preis der Deutschen Einheit ausgetragen. In diesem Jahr von pferdewetten.de gesponsert, ging es in der 2000 Meter-Prüfung auf Gruppe III-Niveau um 75.000 Euro.

Sieben Pferde kamen an den Start, als zweifacher Gruppe I-Sieger war Hans-Jürgen Gröschels Iquitos natürlich der klare Favorit des Rennens. 18:10 war die Quote auf den Adlerflug-Sohn des Stalles Mulligan, der erneut dem Franzosen Eddy Hardouin anvertraut war.

Und wie üblich sah man Iquitos zunächst am Ende des Feldes. Die Spitze übernahm nach dem Start der einzige Dreijährige Balmain, hinter dem sich Va Bank, Apoleon und Itobo einreihten, es folgten Fulminato und Northsea Star vor dem Favoriten. An dieser Reihenfolge änderte sich bis in die Zielgerade hinein wenig.

Balmain kam noch als Erster in den Einlauf, wo bald neben ihm aber die 30:10-Chance Va Bank und Eduardo Pedroza in großer Haltung auftauchten, während von Iquitos noch nichts zu sehen war, er lag 500 Meter vor dem Ziel noch an letzter Stelle. Eduardo Pedroza wartete noch einen Moment, dann schickte er Va Bank von Balmain weg, und löste sich von den Gegnern.

Damit war die Partie quasi auch schoin entschieden, denn Iquitos konnte einen so großen Rückstand einfach nicht aufholen. Der Favorit kam auf den letzten Metern zwar noch an seinem Trainingsgefährten Itobo und Balmain vorbei, doch das reichte eben nur zum zweiten Platz, fünf Längen hinter Va Bank.

„Er ist ein Kämpfer, und bestialisch gut. Wir hatten ein ideales Führpferd und er konnte in der Geraden dann einen Satz machen und hat schön durchgezogen. Wenn er immer gesund gewesen wäre, hätte er noch mehr zeigen können“, freute sich Siegjockey Eduardo Pedroza, für den es der sechste Sieg in diesem Rennen war.

„Er war in diesem Jahr so oft so knapp geschlagen, er hat es wirklich verdient. Es lag ja auf der Hand, dass es wenig Tempo geben würde, so wären wir zur Not auch selber gegangen, aber so hatte Eddy ein gutes Führpferd und konnte im Einlauf sogar noch warten. Er soll nun noch im Premio Roma Anfang November in Rom laufen“, so Trainer Andreas Wöhler nach dem Rennen.

 

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