200.000 Euro! Der ganz gro?e Geldregen in Baden-Baden

200.000 Euro, solch eine exorbitante Preisgeldsumme gibt es ab sofort im Ferdinand Leisten-Memorial zu verdienen, soviel wie nie zuvor in einem BBAG Auktionsrennen. Da versteht es sich von selbst, dass die Ställe voll mitziehen bei dieser 1400 Meter-Prüfung am Freitag in Iffezheim zum Start des Sales & Racing-Festivals und das Feld mit 16 Teilnehmern aus allen Nähten platzt.

64.000 Euro legte ein Abgesandter des arabischen Besitzers Mohammed Jaber, ein Sohn des auch bei uns bestens bekannten Jaber Abdullah, damals für den Country Reel-Sohn Go Country auf den Tisch.

Und bereuen brauchte er diese Investition bislang in keiner Weise. Denn unter der Regie von Peter Schiergen, dessen zweijährige in großer Form agieren, sicherte sich der Hengst zuletzt den Düsseldorfer Junioren-Preis mit gewaltigem Speed. Man ließ den Preis des Winterfavoriten zugunsten dieser Aufgabe aus. Natürlich steigt Andrasch Starke in den Sattel.

Bereits einmal in Iffezheim vorgestellt hat sich WH Sport Internationals 38.000 Euro-Erwerbung Zazou (Foto rechts). Und mit Rang vier gab der Sieger des Kölner Auktionsrennens in der Maurice Lacroix-Trophy eine mehr als achtbare Vorstellung, die durch den zweiten Platz von Noble Alpha im Winterfavoriten noch aufgewertet wurde. Auch Mario Hofers Youngsters sind blendend in Schuss. Und mit dem französischen Starjockey Olivier Peslier wurde einer der besten Sattelkünstler der Welt engagiert.

Hofer hat außerdem Erika Henses Little Man im Rennen, der im Kölner Auktionsrennen der moralische Sieger war. Ohne ein krasses Wegbrechen hätte wohl nur der Tertullian-Sohn gewonnen, der mit Andreas Helfenbein im Sattel wieder angreift.

Ähnliches Kaliber wie Zazou und Little Man vertritt Lucien van der Meulens Tettman, den Christian Sprengel mit Andreas Suborics ins Rennen schickt. Nur hauchdünn landete das 7000 Euro-Schnäppchen in Köln hinter Zazou, hat seither eine kleine Pause eingelegt. Vielleicht gelingt ihm nach zwei Ehrenplätzen der erste Treffer ja ausgerechnet hier.

Toto-Favoritin könnte allerdings die von Roland Dzubasz trainierte Vanjura werden, die bei all ihren drei Starts (und Siegen) riesig imponierte. Auch zuletzt im Dortmunder Auktionsrennen war ihr keine Gegnerin gewachsen. Da wird die Areion-Tochter hier unter Alexander Pietsch viel Vertrauen genießen.

Aber auch im weiteren Feld schlummern viele Hoffnungen. Während Action Tiger ebenso wie Let´s Run sich steigern müssen, reisen Captain Pedro (zeigte schon gute Ansätze) und Montesita (kommt mit den bisherigen Leistungen noch nicht hin) aus der Schweiz an. Empire Storm aus dem Stall von Andreas Wöhler gab als Zweiter in Hoppegarten einen versprechenden Einstand.

Rostov, Starcos und Iwana haben es vorerst nicht einfach, wohingegen Uwe Ostmanns Schützentraum als Dritter sich ordentlich einführte. Sein naher Verwandter Schützenjunker gewann exakt dieses Rennen 2007.

Die Lokalmatadorin Rockatella muss sich erst einmal vorstellen, stammt aber von keinem Geringeren als dem siebenfachen Gruppe I-Sieger Rock of Gibraltar. The Black Lady hat schon gegen Vanjura keinen leichten Stand.

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