Zwei ehemalige Schlenderhaner Pferde waren bereits am Montag in Großbritannien in ein großes ‚Gamble‘ involviert. Newmarket-Coach Barney Curley könnte hinter diesem großen Wettcoup stehen. Bereits in der Früh des Montags wurden bei den englischen Buchmachern enorme Wettumsätze auf drei Curley-Pferde und ein ihm ehemals gehörendes Pferd notiert.
Die Kurse auf diese vier Pferde purzelten schon vor der Mittagsstunde, denn Riesenauszahlungen bedrohten die Bookies durch Kombiantionswetten dieser vier Pferde.
Drei der vier Kombnationspferde gewannen auch, nur der ehemalige Schlenderhaner Sommersturm, der schließlich als 13:10-Favorit in eine Amateurprüfung in Wolverhampton gegangen war, wurde nur Fünfter.
Aber auch so war es kein guter Tag für die Buchmacher, deren Verluste sich auf einen kleinen siebenstelligen Pfund-Betrag addierten. Die volle Katastrophe wendete die Sommersturm-Schlappe grade noch ab. Hätte auch dieser Kandidat gewonnen, hätten viele Millionen Pfund den Besitzer gewechselt.
Tom Quelly (Foto) ritt den ehmaligen Schlenderhaner Derbystarter Agapanthus in Brighton zum Erfolg, der zuvor bei sechs England-Starts nichts zu bestellen hatte. Ungefähr zeitgleich gewann in Wolverhampton dessen Bruder, der Amateur David Queally, mit Savaronola. Ebenfalls in viele Kombinationswetten fand man das ehemalige Curley-Pferd Jeu de Roseau, der in Towcester über Hürden zuschlug.
Barney Curley werden schon länger rege Wetttätigkeiten nachgesagt, am Montag bestritten sämtliche Beteiligten mit den Wetten in Verbindung zu stehen.










