Nicht weniger als zehn in Deutschland trainierte Pferde versuchen sich an diesem Wochenende in Toprennen in Italien. Dabei sind die Bahnen in Mailand (Samstag) und Rom (Sonntag) das Ziel der deutschen Equipe. Auf der Rennbahn San Siro in Mailand ist der Premio Chiusura (Gruppe III, 1400 m, 61.600 Euro) dabei das Highlight der Veranstaltung.
Hier kommt es zu einer interessanten Konstellation, denn als einziger Zweijähriger nimmt der von Michael Figge trainierte Eivissa-Hengst Mister Big Shuffle unter Jimmy Quinn den Kampf gegen acht ältere Pferde auf. Zu diesen gehört auch der von Christian Sprengel vorbereitete König Concorde, der wieder einmal von Filip Minarik geritten wird. Der ebenfalls von Big Shuffle stammende Wallach hat dieses Rennen in den vergangenen beiden Jahren gewinnen können.
Der Premio Giovanni Falck, ein Listenrennen für Stuten über 2400 Meter, dotiert mit 41.800 Euro, ist das Ziel von Andreas Wöhlers Lana Jolie (Eduardo Pedroza), und der von hans-Jürgen Gröschel vorbereiteten Evershorsterin Leopardin (Luca Maniezzi).
Am Sonntag findet mit dem Premio Roma das letzte Gruppe I-Rennen der europäischen Turfsaison für die älteren Pferde statt. Und unter den sieben Startern des mit 209.000 Euro dotierten 2000 Meter-Rennens befinden sich mit Paul Harleys Durban Thunder (Foto, Martin Harley), dem Ravensberger Waldpark (Eduardo Pedroza), und Michael Figges Feuerblitz (Olivier Peslier) gleich drei deutsche Pferde. Stärkster gegner für das deutsche Trio dürfte dabei Godolphins Hunter’s Light (Silvestre de Sousa) sein(Zum Langzeitmarkt) .
Der Krefelder Coach Mario Hofer schickt mit Combat Zone (Olivier Peslier) und Point Blank (Steffi Hofer) gleich zwei Pferde in den zur Gruppe II zählenden Premio Ribot, dem mit 104.500 Euro dotierten Meilenrennen. Drittes deutsches Pferd in dieser Prüfung ist Monami (Eduardo Pedroza) aus dem Stall von Andreas Wöhler (Zum Langzeitmarkt).












