1. Streichung: 9 um Acadius und Samum-Schwester raus

Am Montag war der erste Streichungstermin für das 142. Deutsche Derby. Wer sein Pferd für das wichtigste Rennen des Landes am Montag stehen lassen wollte, musste 650 Euro investieren. Die erste Nennung hatte vor zwei Monaten noch 200 Euro gekostet, am Montag wurde es nun erstmals teurer.

Am Ende kostet ein Start im Rennen der Rennen 7.500 Euro. Nur wer diese hinlegt, kann 300.000 Euro plus Prämien kassieren! Die nächste Streichung ist bereits im Februar. Wer dann stehen lässt, muss 950 Euro pro Pferd bezahlen.

Für neun Pferde ist der Derby-Traum bereits sieben Monate vor dem Derby ausgeträumt, denn sie wurden gestrichen. Prominenteste Abmeldung ist Deutschlands Champion-Zweijähriger Acadius (GAG 94, gleichauf mit Gereon auf Platz 1 der Zweijährigen). Hinter dem Stehvermögen des Lord of England-Sohnes stand ohnehin ein großes Fragezeichen.

Neben Acadius ist auch Sola Gratia nicht mehr dabei. Die Stute, die Jean-Claude Rouget in Frankreich trainiert, ist immerhin eine rechte Schwester von zwei Derby- und einer Diana-Siegerin. Sola Gratias Brüder Samum und Schiaparelli triumphierten beide im Blauen Band, ihre Schwester Salve Regina war Zweite.

‚Der Trainer hat nach wie vor großen Mumm auf die Stute, will sie aber lieber für die großen Stutenrennen in Frankreich vorbereiten‘, heißt es von Besitzer-Seite über die dreijährige Monsun-Tochter.

Neben Acadius und Sola Gratia wurden Birthday Prince, Daring Sovereign, Diasel, Grosso, Nandolo, Recator und Snowbird aus dem Rennen genommen.

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