Graffard über Arc-Revolution: „Die Besten sollen laufen“

Anfang der Woche wurde bekannt: Ab dem Jahr 2027 sollen, wenn es nach dem Willen von France Galop geht, Wallache im Prix de l’Arc de Triomphe starten dürfen. Das hatten entsprechende Gremien am Montagabend entschieden.

Ein Mann, der seit je her zu den Befürwortern dieser Neuausrichtung ist, ist Francis-Henri Graffard, der mit Calandagan und Goliath zwei der besten europäischen Wallache trainiert. Dementsprechend erfreut zeigte sich der Trainer nun über die Entscheidung des französischen Dachverbands. „Bei den klassischen Rennen bin ich dafür, dass Wallache nicht starten dürfen“, so Graffard zur Racing Post, „aber bei den generationenübergreifenden Championship-Rennen sollten die Besten an den Start kommen können, egal ob es sich um Hengste, Stuten oder Wallache handelt. Die besten Rennen der Welt, der Japan Cup, der King George oder auch der Breeders’ unterliegen keinen Einschränkungen.“

Auch in Sachen des öffentlichen Interesses sieht Graffard eine Öffnung des Prix de l’Arc de Triomphe für sinnvoll. „Der Arc ist ein legendäres Rennen, das weltweit großes Interesse weckt. Dadurch wird es seinen Status als eines der spannendsten Ereignisse im globalen Rennkalender behalten.“

Es bleibt noch die „Hürde“ der Genehmigung durch das European Pattern Committee, man wird sich dort im Dezember 2026 mit dem Fall befassen.

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