Internationale-News

Hattrick ausgeträumt: Tiznow wechselt in die Zucht

Am Freitag Morgen um 5:45 Uhr schellte bei Trainer Jay Robbins das Telefon. Am anderen Ende Michael Cooper, Mitbesitzer des Breeders Cup-Helden Tiznow. „Du brauchst ihn nicht mehr zu trainieren“, so Cooper zu Robbins. Er meinte Tiznow. Wen sonst? Denn für diesen ist nun Schluss. Schluss mit der Rennkarriere. Der Hengst wird in die Zucht wechseln. Und das war abzusehen. Bereits Anfang November berichtete GaloppOnline.de, dass sich Cooper mit Farmen in Kentucky unterhalten will.

Fantastic Light zu Europas Pferd des Jahres gew?hlt

Der Godolphin-Superstar Fantastic Light hat sich einen neuen Titel geschnappt. Der Hengst ist „Europas Pferd des Jahres“, wurde mit diesem Titel bei den 11. Cartier Racing Awards ausgezeichnet. Am späten Mittwoch abend wurden die Preisträger in illustrer Runde im Londoner Hotel Four Seasons präsentiert.

Fantastic Light heimste bei der prestigeträchtigen Veranstaltung gleich noch einen zweiten Titel ein, und zwar den bei den älteren Pferden. In dieser Rubrik setzte er sich gegen Sakhee durch.

Decktaxe: Galileo für 50.000 irische Pfund zu haben

Zu einer Decktaxe von 50.000 irischen Pfund wird der Coolmore-Hengst Galileo seine Karriere als Deckhengst im kommenden Jahr beginnen. Die Decktaxe liegt damit deutlich unter den Er-wartungen. Das ist zum einen Grund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation, zum anderen mit Sicherheit aber auch dadurch begründet, dass der Hengst bei seinen zwei letzten Starts unerwartete Niederlagen einstecken musste.

2 Millionen-Fohlen: Godolphin kauft Tiznow-Schwester

950.000 US-Dollar (umgerechnet mehr als 2 Millionen Mark) investierte Sheikh Mohammed am Samstag für eine Voll-schwester des Breeders Cup-Helden Tiznow. In Keeneland wechselte die kleine Schwester von Tiznow in den Besitz der blauen Godolphin-Flotte, für die sie in den nächsten Jahren auf Gruppejagd gehen soll. Vollblut-Agent Dick O`Gormon unterschrieb für John Ferguson, der normalerweise für Godolphin als Käufer verantwortlich zeichnet.

Decksaison: Light-Sprung kostet knapp 100.000 Mark

Wer seine Stute im nächsten Jahr zum Weltmeister schicken will, der muss 30.000 englische Pfund auf den Stallion-Tisch legen. So viel kostet nämlich der Sprung zu dem Godolphin-Crack Fantastic Light, aktuell bestes Rennpferd Europas. Der Hengst beendete nach seinem sensationellen Sieg im Breeders Cup Turf seine Karriere und wird im nächsten Jahr in Darleys Dalham Hall Stud in Newmarket aufgestellt werden.

Kutub bereit für Hong Kong: Auftaktsieg in Singapur

Am selben Tag, als Kutub seine offizielle Einladung für die Hong Kong Vase erhielt, absolvierte er in Asien einen gelungenen „Aufgalopp“ für das Saisonfinale auf der Galopprennbahn Sha Tin vor den Toren Hong Kongs. Denn im Singapur Gold Cup auf der Bahn von Kranji hatte kein Gegner eine Chance gegen eines der besten Godolphin-Pferde der Saison 2001. Ein Pferd, das sich von Start zu Start gesteigert hat und noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt sein muss.

Milan macht Schluss: N?chster Start erst wieder in 2002

Er ist der Sieger des englischen St.Leger, er ist der Fünfte aus dem Arc und der Zweite aus dem Breeders Cup Turf hinter Fantastic Light. Sein Markenzeichen ist gewaltiges Beschleunigungsvermögen. Das hat er im St. Leger und im Breeders Cup gezeigt. Nun hat Trainer Aidan O`Brien mitgeteilt, dass Milan in diesem Jahr nicht mehr laufen wird. Überraschend kommt das nicht, aber der Trainer bereitete damit allen Gerüchten über einen neuerlichen Auftritt des Hengstes in diesem Jahr ein Ende. Mick Kinane (unser Foto) wird sich also erst im kommenden Jahr wieder in den Milan-Sattel schwingen.

Guineas-Sieger Golan bereit f?r den Japan Cup & Paolini

Am Mittwoch Morgen hat Golan bei der letzten ernst-haften Arbeit in Newmarket bewiesen, dass er bereit ist. Bereit für den Angriff auf den Japan Cup in Tokio. Das Gruppe I-Rennen, zugleich Teil der Emirates World Series, ist bekanntlich auch das Ziel des deutschen Gruppe I-Siegers Paolini.

Nach Deutschland & Italy will Kutub Singapur stürmen

Am kommenden Samstag soll der Godolphin-Crack Kutub seiner Karriere ein weiteres Highlight hinzufügen. Nach Gruppe I-Siegen in Deutsch-land und Italien wartet am Sonntag ein Treffer auf höchstem Galopperparkett in Singapur darauf abgeholt zu werden.

Und zwar im Singapur Gold Cup. Am Donnerstag Morgen absolvierte Kutub auf dem Kranji-Kurs (auf derselben Bahn siegte in diesem Jahr bereits Silvano) eine letzte Arbeit für das Rennen. Und diese fiel zur vollen Zufriedenheit seines gesamten Teams aus.

Good Bye Light! Weltmeister ins Gest?t statt nach Japan

Er hat in seiner Karriere mehr als 15 Millionen Mark verdient, hat Rennen wie den Breeders Cup, die Irish Champion Stakes und die Prince of Wales´s Stakes gewonnen. Und er war zweifelsohne Europas Pferd des Jahres. Rennen wird Fantastic Light keine mehr bestreiten, gab, wie schon geplant, in New York seine Abschiedvorstellung und wird im nächsten Jahr im Dalham Hall Stud von Sheikh Mohammed in Newmarket seine Karriere als Deckhengst beginnen.

Deckhengst-Pl?ne: Tiznow-Hattrick steht auf der Kippe

Unmittelbar nach seinem Sieg über Sakhee hatte man im Umfeld von Tiznow gehört, dass der Hengst in Training bleiben werde, um im nächsten Jahr den Hattrick im Breeders Cup Classic zu versuchen. Doch zwei Wochen nach Amerikas höchstdotiertem Rennen steht ein großes Fragezeichen hinter der Zukunft des Pferdes des Jahres 2000.

Tiznow oder Point Given: Wer wird Pferd des Jahres?

Sie haben sich auf der Rennbahn nie getroffen. Und doch machen sie nun ein heißes Duell unter sich aus. Tiznow und Point Given. Denn diese beiden Pferde werden wohl das Rennen um Amerikas Pferd des Jahres allein unter sich ausmachen. Tiznow ist das erste Pferd der Geschichte, dem es gelang, den Titel im Breeders Cup Classic erfolgreich zu verteidigen.

Paolini-Bezwinger Mutamam wird nun Deckhengst

Nach seiner Pleite im Belmont Park wird Mutamam keine Rennen mehr bestreiten. Im Breeders Cup Turf hatte der Hengst nicht den Hauch einer Chance und kam nach 2400 Metern als Letzter ins Ziel. Der Darshaan-Sohn wird nun in die Zucht wechseln und im nächsten Jahr im National Stud in England decken.

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