Internationale-News

Paolini-Bezwinger Mutamam wird nun Deckhengst

Nach seiner Pleite im Belmont Park wird Mutamam keine Rennen mehr bestreiten. Im Breeders Cup Turf hatte der Hengst nicht den Hauch einer Chance und kam nach 2400 Metern als Letzter ins Ziel. Der Darshaan-Sohn wird nun in die Zucht wechseln und im nächsten Jahr im National Stud in England decken.

Superpferd Sakhee bleibt in Training: Welttour geplant

Wer den Prix de l`Arc de Triomphe zu einer „One horse show“ macht und sich dann im Breeders Cup Classic nur knapp geschlagen geben muss, der kann mit gutem Recht den Titel „Europas bestes Rennpferd“ für sich beanspruchen. Und sein Können wird Sakhee auch im nächsten Jahr demonstrieren. Denn Godolphin hat entschieden, dass der Vierjährige auch im nächsten Jahr im Rennstall von Saeed Bin Suroor im Training stehen wird.

Gleiches Finish, gleicher Sieger: Titelverteidiger Tiznow

Wieder riss das Finish des Breeders Cup Classic die mehr als 80.000 Zuschauer von den Sitzen. Wieder war es ein Herzschlagfinale und wieder war Tiznow der vierbeinige Hauptprotagonist. Der Held des Abends. Wie schon im letzten Jahr hatte der amerikanische Hengst das bessere Ende im höchstdotierten Rennen des Breeders Cup-Tages für sich. Nach Giant`s Causeway im Vorjahr war es dieses Mal der Godolphin-Arc-Held Sakhee, der zu spüren bekam, welch zäher Bursche dieser Tiznow und fast noch mehr dessen Jockey Chris McCarron ist.

Mohammed spendet Millionen-Preisgeld für Terror-Opfer

Die dramatischen Terroranschläge auf die Vereinigten Staaten von Amerika warfen natürlich auch ihre Schatten auf das diesjährige Breeders Cup Meeting. Die Rennbahn Belmont Park befindet sich gerade einmal 22 Meilen vom Financial District und damit dem ehemaligen Standort des World Trade Centers entfernt. Das Meeting 2001 wurde offiziell den Familienangehörigen der Terroropfer, den verstorbenen Polizisten und Feuerwehrleuten gewidmet.

Das Light scheint auch im Breeders Cup: Sieg vor Milan

Er galt als unschlagbar. Und er war es auch. Fantastic Light galoppierte im Breeders Cup Turf in einer Liga für sich. Dabei profitierte der Hengst wieder einmal von einem ausgezeichnet aufgelegtem Frankie Dettori. Dieser hielt den Hengst unterwegs im Vordertreffen, rückte eingangs der Geraden auf (mit fast schon provozierend wirkenden Blicken über die Schulter, sich früh versichernd, ob da denn überhaupt noch eine Gefahr drohte) und suchte zeitig die Entscheidung.

Europa Preis-Sieger Kutub 2002 ?fter im Heimateinsatz

Im kommenden Jahr soll der Godolphin-Hengst Kutub überwiegend in England zum Einsatz kommen und nicht wie in dieser Saison in Gruppe I-Rennen in ganz Europa starten. In diesem Jahr hat es der vierjährige In The Wings-Sohn zu drei Treffern auf Gruppe I-Parkett gebracht. Unter anderem gewann Kutub dabei den Preis von Europa (unser Foto) sowie den Großen Dallmayr-Preis.

Breeders Cup-Tag der Superlative: Es geht um 14 Mio.!

Es ist fraglos ein Tag der Superlative, am Samstag abend europäischer Zeit auf der Rennbahn von Belmont Park in New York. Acht Rennen, allesamt Gruppe I-Prüfungen, und ein Gesamt-preisgeld von 14 Millionen US-Dollar machen den Breeders Cup-Tag im Big Apple erneut zu einem Festival des Turfs.

Auch wenn kein deutsches Pferd bei den Rennen des Breeders Cup an den Start geht, ist das Interesse auch hierzulande an den Rennen gewaltig, Deutschlands Buchmacher locken wie alle Jahre wieder allenthalben mit Breeders Cup-Parties am Samstag abend.

Daniel Wildenstein ist tot: Besitzer-Legende verstorben

Der französische Besitzer Daniel Wildenstein ist tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in einem Pariser Krankenhaus. Der französische Rennsport verliert mit Wildenstein (geboren am 11. September 1917) eine Besitzer-Legende, dessen Rennfarben in der ganzen Welt bekannt sind. Der Kunsthändler hat alleine viermal den Prix de l´Arc de Triomphe gewonnen: Allez France (1974), All Along (1983), Sagace (1984) and Peintre Celebre (1997) triumphierten im Bois de Boulogne in den Wildenstein-Rennfarben.

Arc Held Sakhee fordert Galileo: Fantastic Light im Turf

Am Mittwoch Morgen hat das Godolphin-Team eine wichtige Entscheidung getroffen. Denn am kommenden Wochenende wird nicht Fantastic Light, sondern Sakhee gegen das Wunderpferd Galileo antreten. Im Klartext heißt das: Sakhee startet im Breeders Cup Classic und Fantastic Light im Breeders Cup Turf. Das entschied Godolphin nach der Morgenarbeit im Belmont Park vor den Toren von New York City.

Keeneland nimmt Anwalt: Collins-K?ufe nicht bezahlt

Nachdem von dem irischen Vollblut-Agenten Paul Collins in Amerika ersteigerte Jährlinge bis heute nicht bezahlt sind, haben Keeneland und die amerikanische Sales Company Fasig-Tipton laut der englischen Racing Post nun begonnen, juristische Schritte einzuleiten. Fasig-Tipton hat sich einen englischen Rechtsanwalt genommen, der nun entscheiden wird, ob man gegen Collins oder dessen Auftraggeber vorgehen werde.

Good Bye Galileo: Wunderpferd startet zum letzten Mal

Wer das aktuell vielleicht beste Rennpferd dieser Erde noch einmal live sehen will, der sollte sich schnell ein Ticket nach New York besorgen. Denn im Big Apple besteht die letzte Chance, Galileo live zu erleben. Im Breeders` Cup Classic wird der dreijährige Hengst sein letztes Rennen bestreiten. Diese Nachricht verbreitete sich durch die Turfwelt wie ein Lauffeuer. Galileo sagt Good Bye, wird im nächsten Jahr im mächtigen Coolmore Stud in Irland als Deckhengst aufgestellt werden.

Comeback: Best of the Bests in den Champion Stakes

Seit über einem Jahr ist der Godolphin-Fuchs Best Of The Bests nicht mehr auf Turf unterwegs gewesen. Am Samstag wird sich der Hengst nun wohl erstmals wieder auf dem Rasen versuchen. Und dann natürlich gleich auf Gruppe I-Parkett. Nachdem der Arc-Held Sakhee nun nicht in Newmarket in den Dubai Champion Stakes an den Start geht, wird die Erfolgsflotte von Sheikh Mohammed am Samstag voraussichtlich durch Best Of The Bests vertreten sein.

Derbysieger Holding Court nach Saudi Arabien verkauft

Der französische Derbysieger des letzten Jahres, Holding Court, ist nach Saudi Arabien verkauft worden und wird seine Karriere dort fortsetzen. Trainiert wurde der mittlerweile vierjährige Hengst von Michael Jarvis, der ihn auch im letztjährigen Großen Preis von Baden aufgeboten hatte. Dort war Holding Court gegen Samum und Co. allerdings chancenlos.

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