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Yen-Masters kassieren ab, Deutschland geht leer aus

Sie kamen, sie sahen und sie siegten. Das galt am Tag der International Races für die Japaner. Denn die Übermacht, die Pferde aus dem Land der aufgehenden Sonne an den Tag legten, sie war gigantisch. Drei der vier International Races gingen an die Yen-Masters. Sowohl in der Vase, der Mile als auch im Cup waren die anderen neun Nationen, die Pferde gesattelt hatten chancenlos. Nur im Sprint (Platz 12 und 13) hatten japanische Galopper keine Chance. Sonst war Japan Trumpf. In Summe brachten es Agnes Digital (Foto) und Co. (insgesamt starteten 6 japanische Pferde) auf 26.200.000 HK-Dollar.

In der Geldrangliste des Renntages der Superlative in Sha Tin werden die Vereinigten Arabischen Emirate, für die die Godolphin-Flotte (3 Starter) auf Titeljagd gegangen war, auf dem zweiten Platz geführt. Zwei zweite Plätze und ein dritter Platz brachten 8.500.000 HK-Dollar in die Kassen von Scheich Mohammed. Dritter wurde Hong Kong (21 Starter) mit einer Gewinnsumme von 6.000.000 HK-Dollar. Platz vier ging mit 5.400.000 HK-Dollar an Australien (Falvelon siegte im Sprint) vor Frankreich (bestes Pferd war die Superstute Terre a Terre) mit 3.200.000 HK-Dollar.

Noch hinter den USA (2,6 Mio.) kommt England vor Singapur (400.000 HK-Dollar). 1,7 Mio. galoppierten englische Pferde in Sha Tin zusammen, während Irland (1 Starter) völlig leer ausging. Für das Coolmore-Imperium erreichte Bach nur den letzten Platz. Somit blieb auch nur Platz 10 in dieser Endabrechnung für Irland. Auch für deutsche Pferde war bekanntlich nichts zu holen. Null HK-Dollar, zweimal Neunter, einmal Elfter. So die nüchterne Bilanz.

(19.12.2001)