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War Doping im Spiel bei Hong Kong-Trainer Ivan Allan?

Die Freude am Sieg im Hong Kong Gold Cup, Gruppe I-Rennen am letzten Sonn-tag in der ehemaligen Kronkolonie, durch Olympic Express könnte für Coach Ivan Allan bereits ein paar Tage nach dem Tri-umph in dem 8 Millionen HK-Dollar-Event (über 1 Million Euro) wieder verblassen. Grund dafür ist der positive Dopingbefund (Isosorbide, ein diuretisches Mittel) von Cheers Hong Kong. Dieser wurde vor dem Gruppe I-Highlight getestet, durfte daraufhin nicht seinen Platz in der Startbox beziehen, um am Rennen teilzunehmen.

Das Ergebnis könnte sich nun als folgenschwer für Allan erweisen. Er fiel in siener bisherigen Trainerkarriere, die fast 40 Jahre umfasst, nicht auf.

'Ich arbeite seit 1964 als Trainer, habe noch nie einen Dollar an Preisgeldern aufgrund positiver Dopingbefunde verloren. Ich kann mir das alles nicht erklären, es kann sich nur um ein Missverständnis handeln.“, sagte ein erschütterter Allan.

Weitere Urinproben wurden von Cheers Hong Kong nach dem Rennen genommen, die Stewards wollen die Befunde abwarten und werden dann entscheiden.

Einen ähnlichen Fall hatte es im November letzten Jahres in Hong Kong gegeben, als Winmark ebenfalls bei einer Routinekontrolle mit Isosorbide im Urin auffiel. Winmarks Trainer alex Wong Siu wurde damals eine Geldstrafe von 150.000 HK-Dollar aufgebrummt.

(27.02.2003)