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Thierry Thulliez ist zurück im Sattel von Six Perfections

Eines der sehr unglücklich agie-renden Pferde auf internationa-ler Top-Ebene ist in diesem Jahr zweifelsohne die dreijähri-ge Stute Six Perfections. Erst hatte die Celtic Swing-Tochter unter Thierry Thulliez in den Englischen 1.000 Guineas von Newmarket viel gegen sich, ehe sie auf freier Bahn stark anzog, die enteilte Russian Rhythm aber nicht mehr stellen konnte.

Dann wiederfuhr Six Perfections auch im irischen Pendant dieses Malheur. Unter Johnny Murtagh fand die stark favorisierte Stute (13:10) lange keine freie Passage. Als sie so richtig Tritt fasste, war Yesterday für das Ballydoyle-Quartier von Aidan O'Brien schon fast im siegreichen Hafen angelangt. Wieder blieb für die Lady aus dem Besitz der Familie Niachos nur der zweite Platz.

Nun die Entscheidung zu Gunsten von Thierry Thulliez, der zurück ist auf der vom Pech verfolgten Stute. Etwas überraschend könnte sich das Team von Six Perfections dazu entscheiden, im Prix de Diane zu starten, der am Sonntag in Chantilly auf Gruppe I-Niveau gelaufen wird.

Es wäre der dritte Klassik-Start für Six Perfections innerhalb von fünf Wochen, doch der erste über 2100 Meter. Eine bedeutende Steigerung der Distanz, wenn man bedenkt, dass die letzten Auftritte über 1600 Meter ausfielen.

'Six Perfections wird in jedem Fall eine Startoption für den Prix de Diane erhalten. Ob sie auch läuft, wird vom Besitzer kurzfristig abgewogen. Aber wenn sie antritt, sitzt auf jeden Fall Thierry Thulliez im Sattel', so Alan Cooper, Racingmanager der Familie Niarchos.

(05.06.2003)