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Vom Saudi Cup zum Dubai World Cup

John Gosden

Mit einem US-amerikanischen Sieg im Saudi Cup hat es zwar nicht geklappt, aber im Dubai World Cup Ende März ist das noch möglich. Die Teams rund um Sleepy Eyes Todd, Fünfter in Saudi-Arabien und Tacitus, der als Siebter doch etwas enttäuschte, werden nach Dubai fliegen. Verstärkung für die Amerikaner kommt noch durch den Pegasus World Cup-Zweiten Jesus‘ Team. Dagegen haben Brad Cox einen Auftritt von Knicks Go, der als Mitfavorit Vierter wurde und auch Bob Baffert, dessen Favorit Charlatan den zweiten Platz belegte, einen Start im 12 Millionen-Rennen ausgeschlossen.

Bob Baffert sah die Niederlage von Charlatan pragmatisch und realistisch wie immer: „Er ist von dem Pferd geschlagen worden, das mir am meisten Sorgen gemacht hat. Ich bin stolz auf seine Leistung und wir holen ihn nach Hause. Es war aufregend, alles lief sehr gut und sie haben mein Team großartig behandelt. Eines Tages gewinne ich dieses Rennen.“

Der Ritt auf Charlatan hat für Jockey Mike Smith Folgen. Zwei Tage Sperre handelte er sich wegen fahrlässiger Reitweise ein. Bereits im letzten Jahr war er nach dem zweiten Platz auf Midnight Bisou wegen übertriebenen Peitschengebrauchs gesperrt worden. Den Vorwurf des übertriebenen Peitscheneinsatzes musste sich dagegen Siegreiter David Egan in diesem Jahr gefallen lassen. Er bekam 100.000 US-Dollar Strafe aufgebrummt, da er die Peitsche elf statt der erlaubten zehn Mal beim Sieg mit Mishriff benutzt hatte. Der von John Gosden trainierte Prix du Jockey Club-Sieger wird nun auch nach Dubai reisen und das nächste Millionen-Preisgeld anpeilen. Er wird nicht nur wieder auf die beiden Amerikaner Sleepy Eyes Todd und Tacitus treffen, sondern auch auf den Japaner Chuwa Wizard, der im Saudi Cup Neunter wurde und Military Law, der den sechsten Platz belegte.

(22.02.2021)