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Romanised-Trainer legt Protest ein

Am Sonntag wurde der Prix du Moulin (Gr.I/450.000 Euro) in einem Wimpernschlag-Finish entschieden. Dabei setzte sich der von Aidan O'Brien trainierte dreijährige Circus Maximus gerade einmal mit einer Nase Vorsprung gegenüber Romanised (Ken Condon) durch.

Doch das ganze hat nun ein Nachspiel. Schon am Montagabend wurde bekannt das das Romanised-TeamProtest gegen die Wertung eingelegt hat. Ausschlaggebend dafür war, dass Circus Maximus unter Ryan Moore in dem unkämpften Finish seinen Widersacher um den Gruppe I-Sieg gleich dreimal nach außen drückte. Auf den letzten Metern wurde es für den vierjährigen Holy Roman Emperor-Sohn also gleich mehrmals eng. Doch das reichte den französischen Stewards offensichtlich nicht. Sie überprüften zwar den Ausgang des Rennens, doch den Einlauf auf den ersten beiden Rängen änderten sie nicht.

"Der entscheidende Punkt ist, dass die Niederlage so knapp war. Es ging um Zentimeter. Die Frage, die sich auf unser Seite stellt ist, ob er gewonnen hätte, wenn er einfach geradeaus hätte galoppieren können. Wir denken, die Antwort lautet ja." (...) "Kurz vor dem Ziel bekommt er einen Stoß und kommt kurzzeitig aus dem Tritt. Genau am Zielpfosten kommt er dann zurück", so Condon gegenüber der Racing Post.

(10.09.2019)