Rettung von Rennen auf tasmanischer Insel | GaloppOnline

Rettung von Rennen auf tasmanischer Insel

Auf der tasmanischen Insel King Island herrschte in den letzten Tagen große Aufregung. Sechs Pferde kamen für den January’s Miners Rest Cup an.

Auf der Insel leben nur 1500 Menschen, Pferderennen haben dort einen hohen Stellenwert und die Rennen im Sommer erfreuen sich großer Beliebtheit. Leider gibt es seit einigen Monaten nicht mehr genug Pferde auf der Insel, um Rennen zu veranstalten.

Der in Ballarat ansässige Trainer Henry Dwyer konnte nun mehrere Trainer in Australien  überreden ein Pferd zu entsenden, darunter auch Ciaron Maher und David Eustace. So entstand der über 1600 Meter führende January’s Miners Rest Cup.

190 Kilometer sind die Pferde von Melbourne nach King Island gereist und wurden dort von Trainer Jim Taylor in Empfang genommen. „Sie sind alle gut gereist“, so Taylor. „Man sieht nicht oft so einen großen Pferdetransporter auf King Island. Es ist aufregend für die Insel an sich, dass wir mit den Rennen weitermachen können. Die Geschäfte und die Fluggesellschaften sind natürlich sehr glücklich. Jeder ist ein Gewinner.“

Die sechs Pferde werden auf sechs auf King Island ansässige Trainer aufgeteilt, um für die Sommersaison vorbereitet zu werden. Einmal werden sie alle gegeneinander antreten, im eingangs erwähnten Meilenrennen, das am 21. Januar ausgetragen wird.

Taylor, der bereits seine 59. Saison auf King Island als Trainer absolviert, erhält Never Astern von Henry Dwyer für den Cup.