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Pimlico braucht 424 Millionen

Die Rennbahn Pimlico, Austragungsort des zweiten Rennens der amerikanischen Triple Crown, muss erneuert werden.

Zu diesem Zweck wurde vor drei Jahren eine Studie in Auftrag gegeben. Die Maryland Stadium Authority hat nun das Ergebnis der Studie veröffentlicht und die Kosten sind hoch. 424 Millionen US-Dollar würden Abriss und Neuaufbau der Rennbahn kosten. 

Von diesen 424 Millionen Dollar würden 252,2 Millionen in ein Clubhaus fließen, 120,5 Millionen in die Infrastruktur und weitere kleinere Verbesserungen, 29,6 Millionen werden für die Dirt- , Grasbahn, Führring u. ä. benötigt, weitere 21,5 Millionen für den Abriss. Drei Jahre würde die ganze Aktion dauern.

Der Austragungsort der Preakness Stakes soll in vier Distrikte geteilt werden, eines davon könnte ein Hotel und Wohnungen bekommen und zu kommerziellen Zwecken genutzt werden. In der Studie ist auch die Rede von Lebensmittelgeschäften oder anderen Einzelhandelsgeschäften.

Bisher ist allerdings noch nicht klar, woher das Geld für diese Runderneuerung kommen soll. In der Studie steht: „Der nächste logische Schritt im Planungsprozess wäre, die Interessenvertreter, allen voran die Stronach Group, den Staat und die Stadt dazu zu bekommen einen Vertrag über die Finanzierung abzuschließen.“

Es geht nicht nur einfach um die Rennbahn, es geht natürlich auch um Arbeitsplätze und die Zukunft der Rennsportindustrie in Maryland. In diesem Jahr am Tag der Preakness Stakes, sagte Tim Ritvo, Chief Operating Officer der Stronach Group, die nicht nur Pimlico, sondern auch den Laurel Park in Maryland führt, dass die Rennbahn nur mit einem Rennen wie den Preakness Stakes am Leben gehalten werden kann. Er betonte aber im gleichen Atemzug, dass die Stronach Group nicht gewillt wäre, Geld in die Erneuerung von Pimlico zu stecken, da Laurel Park ab 2020 ohne Probleme den zweiten Lauf zur Triple Crown übernehmen könnte.

Auf die neuen Ergebnisse der Studie hat Ritvo auf Nachfrage von BloodHorse bisher noch nicht reagiert.

(14.12.2018)