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O'Brien-Dominanz in den Irish Champion Stakes

Sie ist so etwas wie die Kronprinzessin der einzigartigen Enable. Die Rede ist von der vierjährigen Magical, die am Samstag den Status als wohl zweitbeste Stute Europas zementierte.

Mit ihrem Erfolg in den Irish Champion Stakes (Gr.I/1.250.000 Euro) von Leopardstown feierte die Galileo-Tochter ihren fünften Sieg bei ihren letzten neun Starts, bei ihren vier Niederlagen musste sie jeweils als Zweitplatzierte dreimal Enable und einmal Crystal Ocean den Vortritt lassen. Doch die beiden Ausnahmekönner waren diesmal nicht dabei und so war die Bühne für die Galileo-Tochter bereitet. Und sie lieferte.

Gemeinsam mit ihren Trainingsgefährten Magic Wand und dem Epsom Derby-Sieger Anthony van Dyck dominierte sie in dem 2000 Meter-Rennen die angereiste Konkurrenz aus England und Japan und sorgten so für eine Dreierwette nur bestehend aus O’Brien Pferden. Dabei verwies die vierjährige Stute den Hengst, der sich mit dem starken Laufen für seinen schwachen Auftritt in den King George Stakes rehabilitierte, auf den dritten Rang.

Doch die stärkste des Trios war eben Magical, die sich  damit unter Ryan Moore ihren siebten Gruppe-Treffer sicherte, drei davon auf Top-Level. "Sie ist eine hochtalentierte, harte und sehr distanzflexible Stute. Sie hatte sich vor dem Rennen sehr angeboten, Ryan hat sie großartig geritten, es war der verdiente Sieg! Sie mag schnellen Boden. Sie war heute in ihrem Element. Sie könnte jetzt in den Arc gehen, wenn die Besitzer sich nicht umentscheiden, und danach wieder wie im Vorjahr in den Breeders´ Cup Turf", so Siegtrainer Aidan O'Brien nach dem Rennen.

Auf dem vierten Platz landete die japanische Gaststute Deidre, die unter Oisin Murphy am Ende schnellstes Pferd war.

(14.09.2019)