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Neuseeländische Power in Australien

Es gab einige gute Performances und Geschichten am Samstag in Australien. Drei Gruppe I-Rennen wurden in Caulfield ausgetragen. Das erste der drei Rennen auf höchster Ebene waren die Futurity Stakes. Trotz starker australischer Konkurrenz konnten die Neuseeländer jubeln, denn All-Star Mile-Mitfavoritin Probabeel gewann.

Es folgte der erste Gruppe I-Sieg für den jungen Trainer Sam Freedman durch Artorius in den Blue Diamond Stakes. Sam Freedman ist Sohn des Meistertrainers Anthony Freedman.

Dann die Oakleigh Plate, die an Spannung kaum zu überbieten war und mit dem Richterspruch „totes Rennen“ endete. Die Sieger hießen Celebrity Queen, die vom „Wizard of the West“ William Pike gesteuert wurde, und Portland Sky, dessen Mann im Sattel der Azubi Teodore Nugent war. Er stand zum ersten Mal nach einem Rennen auf höchster Ebene auf dem Siegertreppchen.

Doch es war ein Gruppe II-Rennen in Rosehill, das vielleicht für größeres Aufsehen sorgte. Aegon, bisher in Neuseeland bei vier Starts ungeschlagen, hatte seinen ersten Auftritt in Australien. In den Hobartville Stakes behielt, der nach einem Charakter aus der Serie „Game of Thrones“ benannte Hengst, seine weiße Weste. Und sein dominanter Sieg machte Lust auf mehr. Trainer Murray Baker hat als nächstes Ziel die zur Gruppe I zählenden Randwick Guineas auserkoren. In Neuseeland hat Aegon bereits die Guineas gewinnen können, man darf also auf den 6. März und den Auftritt des „neuseeländischen Biestes“ gespannt sein.

(20.02.2021)