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Kosten/Preisgeld - wir sind auf Platz 34, Argentinien top!

In einer von der Racing Post veröffentlichten Tabelle, in der es um den Vergleich zwischen Kosten und Preisgeldern bezüglich des Unterhaltes von Rennpferden geht, belegt Deutschland weltweit gemeinsam mit Dänemark und Norwegen den 34. Platz, nachdem man vor 12 Monaten noch an 29. Stelle gelegen hatte. Laut dieser Tabelle erhält ein Besitzer in Deutschland nur 29 Prozent von den Kosten eines Pferdes zurück. Damit steht Deutschland aber noch vor Großbritannien, wo sich der Wert auf 28 Prozent beläuft.

Allerdings fällt auf, dass hierzulande die Rennpreise im letzten Jahr um 13,8 Prozent gesunken sind, während sie beispielsweise in England um 16,8 Prozent gestiegen sind.

Das Paradies für Pferdebesitzer ist Argentinien, wo man als Besitzer im Durchschnitt 246 (!) Prozent seiner Kosten wiederbekommt. Das liegt wohl in erster Linie daran, dass dort die Trainingskosten sehr niedrig sind, denn der durchschnittliche Rennpreis beträgt in Argentinien nur ca. 4900 Euro. Die höchsten Rennpreise gibt es in Hong Kong, wo ein Rennen durchschnittlich mit ca. 105.000 Euro dotiert ist.

(08.10.2004)