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Italien verliert Rückhalt in Europas Turf

Italien ist ab sofort kein volles Mitglied mehr im European Pattern Committee. Das hat das EPC auf der Versammlung Ende Januar beschlossen. Wie die Türkei und Skandinavien hat Italien ab sofort „nur“ noch den Status eines assoziierten Mitgliedes.

In einer Stellungnahme heißt es: „Bedauerlicher weise verlor das letzte Gruppe I-Rennen in Italien - Premio Lydia Tesio - aufgrund der nicht ausreichenden Qualität der Ratings den Gruppe  I-Status und wurde in die Gruppe II herabgestuft. Die Mitglieder des EPC begrüßten die Anwesenheit eines Abgesandten des italienischen Landwirtschaftsministeriums und die Zusage, die Schwierigkeiten, die Italien in den letzten Jahren im Rennsport und in der Zucht erlitten hatte, in der Zukunft zu lösen. Die Mitglieder des EPC hoffen sehr die volle Mitgliedschaft Italiens sobald als möglich wiederherzustellen  und arbeiten eng zusammen mit den italienischen Behörden an dieser Umsetzung.“

In Italien hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Schwierigkeiten bei der Auszahlung der Rennpreise gegeben, was in der Folge dazu geführt hatte, dass die Qualität der Starter, die nach Italien gereist sind, abgenommen hat.

Auf der EPC-Sitzung wurden spezielle Maßnahmen hinsichtlich Italiens getroffen, insbesondere die fristgerechte Zahlung von Rennpreisen sowie die Anforderung der Regulierung des Rennsports bezüglich der Dopingkontrollen und auch der Überprüfung der Pferde außerhalb des Training (Out of Competition Testing).

(05.02.2019)